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Liveticker: Coronavirus im Kanton Bern+++ Polizei nach warmem Wochenende zufrieden +++ Weniger Hospitalisierte und keine neuen Todesfälle +++

Erstmals gibt es weniger Corona-Patienten im Spital und keine neuen Todesfälle: Die Berner News zum Coronavirus im Live-Ticker.

LIVE

Das Wichtigste in Kürze:

  • Es gibt 1137 bestätigte Corona-Fälle und 28 Todesfälle im Kanton Bern.
  • Bis zum 19. April bleiben sämtliche Schulen, Beizen, Läden, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe im Kanton Bern geschlossen.
  • Für Kitas gilt eine Sonderregelung: Sie dürfen nur geschlossen werden, wenn eine Lösung für die Kinder existiert.
  • Lebensmittelläden, Take-aways, Apotheken, Tankstellen, Bahnhöfe, Banken, Poststellen und Hotels bleiben geöffnet.
  • Bund und Kanton unterstützen mit einem umfassenden Hilfspaket Wirtschaft und Gewerbe sowie Arbeitnehmende via Kurzarbeit.
  • Bern liefert: Diese Geschäfte haben virtuell trotzdem geöffnet.
  • Die neusten Entwicklungen in der Schweiz können Sie hier nachlesen.
  • Die wichtigsten Fragen und Antworten zur aktuellen Lage: Alles zum Ausbruch des Wuhan-Coronavirus.

LIVE TICKER

Polzei zieht positives Wochenend-Fazit

Die Kantonspolizei Bern beurteilt das Verhalten der Bevölkerung an diesem warmen Wochenende positiv: «Stand jetzt halten sich die Bernerinnen und Berner grösstenteils an die Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit», sagt Sprecher Christoph Gnägi.

Das schöne Wetter zog bereits gestern viele Leute nach draussen und aufs Land, insbesondere zu beliebten Ausflugszielen, wie beispielsweise dem Wohlensee oder auf den Bantiger. Die Polizei-Patrouillen seien dementsprechend gefordert gewesen, um die geltenden Regeln durchzusetzen, sagt Gnägi. Dabei wurden auch Bussen ausgeteilt. Wie viele, kann Gnägi nicht sagen.

«Eine Busse verteilen wir aber grundsätzlich nur, wenn der Verstösser uneinsichtig bleibt.» Als Beispiel nennt er eine Gruppe Basketballer, die unbeirrt ihren Sport weiterbetrieb. «Mannschaftssportarten führen automatisch zu einer gewissen Nähe zwischen den Teilnehmenden - und das ist zurzeit nicht angebracht», begründet Gnägi die Busse. (mas)

Die Kantonspolizei Bern hatte am Wochenende viel zu tun.
Die Kantonspolizei Bern hatte am Wochenende viel zu tun.
Franziska Rothenbühler

Märit-Ersatz in der Länggasse

Not macht erfinderisch. Zum Beispiel in der Berner Länggasse, wo ein Maler und Gipser regionales und saisonales Gemüse anbietet - und damit unerwartet grossen Erfolg hat.

Lesen Sie hier, wie Andreas Frank mitten in der Corona-Krise im ehemaligen Unimarkt kurzerhand einen neuen Gemüsemärit eröffnet hat. (Abo+)

Frisches Gemüse, Früchte und Sirup gibt es neu im ehemaligen Unimarket zu kaufen.
Frisches Gemüse, Früchte und Sirup gibt es neu im ehemaligen Unimarket zu kaufen.
Franziska Rothenbühler

Anstehen vor der Gelateria

Hochbetrieb bei der Gelateria «La Golosa» an der Berner Monbijoustrasse am Sonntagnachmittag. Das frühlingshafte Wetter lässt offenbar viele die Glacé-Saison eröffnen.

Eine Person nach der anderen kann das Lokal betreten - nur beim Anstehen werden wohl vor lauter Glacé-Gelüste die Abstandsregeln nicht mehr ganz so ernst genommen.

Frühlingswetter macht vielen Bernerinnen und Bernern Lust auf ein Eis.
Frühlingswetter macht vielen Bernerinnen und Bernern Lust auf ein Eis.
lok

Theater für die Stube

Die erste Streaming-Plattform für Bühnenkunst kommt aus Bern: Auf Spectyou können Theaterschaffende Videos von ihren Projekten hochladen. Nur: Wer schaut das alles?

Lesen Sie hier den neusten Artikel aus unserer Serie «Plan B - Wie die Kultur der Krise trotzt» von Kultur-Redaktorin Lena Rittmeyer (Abo+).

Wer den Abend verpasst hat, wird auf Spectyou fündig: Die Berner Produktion «Metamorphosen» im Videostream.
Wer den Abend verpasst hat, wird auf Spectyou fündig: Die Berner Produktion «Metamorphosen» im Videostream.
Screenshot

Bern entlässt Gefangene

In bisher 35 Schweizer Gefängnissen wurde das Coronavirus nachgewiesen. Das schreibt die Zeitung «Schweiz am Wochenende». Wo genau wie viele Fälle nachgewiesen wurden, gibt die Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) nicht bekannt. «Aus Gründen der Sicherheit und Ordnung in den Anstalten.»

In den meisten Fällen ist bisher das Personal betroffen, trotzdem ergreifen die Gefängnisse Massnahmen gegen die weitere Ausbreitung. So wird etwa versucht, die Belegung der Strafanstalten möglichst tief zu halten.

Im Kanton Bern wurden gemäss Informationen der «Schweiz am Wochenende» wegen des Virus bereits 27 Gefangene aus dem offenen Vollzug oder der Halbgefangenschaft entlassen und nach Hause geschickt. Zudem sind Personen, die im Kanton Bern etwa wegen nicht bezahlter Bussen eine Kurzstrafe absitzen müssen, dazu angehalten, dies erst nach der Pandemie zu tun.

In den Gefängnissen wird versucht, wegen des Coronavirus die Belegung tief zu halten.
In den Gefängnissen wird versucht, wegen des Coronavirus die Belegung tief zu halten.
Keystone

Weniger Coronafälle im Spital

Erstmals seit der Ausbreitung des Coronavirus im Kanton Bern sind heute Sonntag weniger Corona-Patientinnen und -Patienten hospitalisiert als am Vortag. Zwar stieg die Anzahl positiv auf das Virus getesteter Personen von gestern 1106 auf heute 1137 weiter an. Waren am Samstag noch 113 Personen wegen des Virus hospitalisiert, sind es am Sonntag noch deren 110.

Von den noch 110 hospitalisierten Personen befeinden sich 30 auf der Intensivstation, davon 25 an Beatmungsgeräten. Am Vortag waren noch 35 Personen auf der Intensivstation, wovon 28 beatmet.

Seit gestern Samstag ist im Kanton Bern keine weitere Person am Coronavirus gestorben: Nach wie vor werden 28 Todesfälle gezählt.

Aktueller Stand zu den Corona-Erkrankungen im Kanton Bern
Aktueller Stand zu den Corona-Erkrankungen im Kanton Bern
Zahlen des Kantons Bern

Polizei beklagt Töffunfälle

Die Kantonspolizei Bern appelliert auf Twitter an die Vernunft und Verantwortung der Bevölkerung: Man solle trotz des warmen Frühlingswetters zu Hause bleiben. Die Polizei werde in der ganzen Schweiz vermehrt präsent sein, um die Regeln des Bundesamtes für Gesundheit durchzusetzen.

Ausserdem beklagt die Polizei, dass sie trotz der Weisung, zu Hause zu bleiben, bereits zu Motorradunfällen ausrücken musste. Wer sich bei Freizeitaktivitäten einem erhöhten Unfallrisiko aussetzt, riskiert, die Spitäler zusätzlich zur Corona-Pandemie zu belasten. Von entsprechend gefährlichen Aktivitäten wie etwa Motorradausflügen wird von den Behörden aus diesem Grund dringend abgeraten.

Asylunterkunft in Herrenschwanden unter Quarantäne gestellt

Nachdem ein Asylsuchender positiv auf Covid-19 getestet wurde, ist eine Kollektivunterkunft in Herrenschwanden mit 55 Asylsuchenden unter Quarantäne gestellt worden.

Der positiv getestete Mann und seine Frau wurden innerhalb der Unterkunft in einem separaten Zimmer isoliert, wie Markus Aeschlimann, Vorsteher des kantonalen Amtes für Bevölkerungsdienste am Samstag dem Regionaljournal von Radio SRF sagte. Das Paar muss seine Mahlzeiten im Zimmer zubereiten und benutzt ein separates Bad.

In der Folge wurde die gesamte Unterkunft unter Quarantäne gestellt. Der Gesundheitszustand der 55 dort wohnenden Asylsuchenden werde regelmässig überprüft, sagte Aeschlimann weiter. Auch das Personal muss sich in Quarantäne begeben und darf bei Auftreten von Symptomen nicht mehr zur Arbeit in der Kollektivunterkunft erscheinen.

Am Nachmittag wirds eng an der Aare

Das warme Wetter wirkt. Während in der Stadt Bern am Samstagmorgen noch vorwiegend einzelne Sportlerinnen und Fussgänger draussen anzutreffen waren, sind am Nachmittag vermehrt auch Gruppen unterwegs. So haben sich neben dem geschlossenen Marzili am Aareufer vor allem Junge auf ihren Tüchern breitgemacht und geniessen das schöne Wetter. Auch ein Aareschwimmer wurde bereits gesichtet. Derweil patrouillieren Mitarbeiter der Stadt Bern und weisen die Anwesenden auf allfällige Vergehen hin. (mas)

Busse für Jugendliche an der Sense

Für eine Gruppe von sechs Jugendlichen ist ein Ausflug an die Sense mit Bräteln kostspielig geworden. Wie der «Bund» vernommen hat, wurden sie von der Polizei angehalten und gebüsst, weil sie in einer zu grossen Gruppe unterwegs waren. Die Jugendlichen mussten je 100 Franken Busse zahlen

Im Kanton Aargau darf die Polizei seit dieser Woche Überwachungskameras anzapfen, um zu überprüfen, ob sich die Bevölkerung in öffentlich zugänglichen Räumen an die Vorgaben des Bundesrates hält. Im Kanton habe man für eine solche Echtzeitüberwachung «keine vergleichbaren Massnahmen» ergriffen, sagt Polizeisprecher Christoph Gnägi auf Anfrage.

Zur Eindämmung des Virus setzt die Katonspolizei Bern stattdessen auf die Sensibilisierung durch den direkten Austausch zwischen Polizistinnen, Polizisten und der Bevölkerung. «Dazu sind wir verstärkt mit unseren Patrouillen unterwegs, um dort einzugreifen, wo die Vorgaben des Bundesrates und die Empfehlungen des BAG nicht oder unzureichend eingehalten werden», sagt Gnägi. In der Stadt Bern ist diese Massnahme am Samstag deutlich sichtbar. Auf dem Bahnhofplatz stehen zwei Uniformierte und beobachten die Szene während in der Nähe der Parks und auf den Strassen vermehrt Polizeiautos zu sehen sind. (mas)

Viele Berner und Bernerinnen draussen – aber mit Abstand

Einzelne Spaziergänger sitzen im Liebefeldpark in Köniz auf einem Bänkli.
Einzelne Spaziergänger sitzen im Liebefeldpark in Köniz auf einem Bänkli.
Foto: mas

Das schöne Wetter zieht Bernerinnen und Berner nach draussen – trotz der Empfehlung des Bundesrates zuhause zu bleiben. An der Aare sind Jogerinnen anzutreffen und im Eichholz gehen Paare und Hundehalter mit ihren Vierbeinern spazieren. Auch im Liebefeldpark in Köniz sitzen ein paar Leute auf den vielen Bänken. Im Vergleich zu einem normalen Wochenende ist die Zahl aber deutlich tiefer. Was auch zu beobachten ist: Diejenigen, die unterwegs sind, scheinen sich an die vorgeschriebenen Hygienemassnahmen zu halten. So werden Gespräche beispielsweise auf Distanz geführt. In den Quartieren sitzen derweil viele Leute in ihren Gartenstühlen und geniessen die Sonne von zuhause aus. (mas)

Auf der direkt an der Aare gelegenen Eichholz-Wiese ist am Samstagvormittag noch nicht viel los.
Auf der direkt an der Aare gelegenen Eichholz-Wiese ist am Samstagvormittag noch nicht viel los.
Foto: mas

Zwei weitere Covid-19-Todesfälle im Kanton Bern

Im Kanton Bern sind weitere zwei Menschen an Covid-19 gestorben. Die Zahl der Toten stieg damit auf insgesamt 28. Gegenüber dem Vortag erhöhte sich die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen um 33 auf 1106.

Wie der Kanton Bern am Samstag auf seiner Coronavirus-Internetseite weiter mitteilte, befanden sich am Samstagmorgen 113 mit dem Coronavirus infizierte Personen im Spital – vier mehr als am Freitag um 8.00 Uhr. 35 der Hospitalisierten liegen auf der Intensivstation (fünf mehr als am Vortag); 28 dieser 35 Personen werden beatmet. (sda)

Gemeinden und Schulen könnten Lehrer verpflichten

Auch während der Frühlingsferien müssen Gemeinden für Schulkinder eine Notbetreuung anbieten. Bis jetzt lässt sich diese mit Freiwilligen bewerkstelligen. Sollte dies aber nicht mehr gelingt, könnten auch Lehrpersonen gezwungen werden Kinder zu betreuen. Zum Artikel (Abo+)

Andrang im Drive-in-Testzentrum

Das am Donnerstag eröffnete Drive-in-Testzentrum auf dem Berner BEA-Gelände wird rege genutzt. Bereits am Freitagmorgen waren alle Plätze vergeben.

Rund 100 Tests seien durchgeführt worden, sagte Gundekar Giebel, Sprecher der bernischen Gesundheitsdirektion, der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage. Die Plätze seien bereits um 7.30 Uhr alle vergeben gewesen.

Am Freitag wurden laut Giebel rund 100 Tests durchgeführt, um die Abläufe und Prozesse in der neuen Einrichtung einspielen zu können. Für Montag wird die Kapazität aufgestockt auf 200 bis 300 Tests pro Tag. Dies ist momentan das Maximum.

Der ehemalige Berner Kantonsarzt Jan van Overbeck, der am Projekt des Drive-in-Testzentrums beteiligt ist, sprach am Donnerstag am Rand einer Medienkonferenz davon, dass das System mit den nachgelagerten Diensten wie Labor maximal tausend Tests pro Tag erlaube.


Das Drive-in auf dem Berner BEA-Gelände kann nur von Personen im Auto aufgesucht werden. Eine ärztliche Überweisung ist nicht nötig. Die Personen müssen sich jedoch zuvor online anmelden. So kann auch der Bedarf an Material jeweils von Tag zu Tag besser den Bedürfnissen angepasst werden. Fussgänger, Velofahrer oder Motorradfahrer werden nicht zugelassen.

Für bereits Erkrankte stehen aus heutiger Sicht genügend Betten zur Verfügung, wie der Kanton Bern in einer Mitteilung schreibt. Um Personalengpässen zu begegnen, laufen derzeit Abklärungen mit der Armee. Auf der Internet-Plattform www.coronavirus-bern.ch können sich zudem Gesundheitsfachpersonen für Einsätze in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen und Spitexorganisationen melden. (sda)

Link zur Webseite des Testzentrums

Mit dem Auto vorbeifahren und direkt testen lassen: Auf dem BEA-Gelände geht das jetzt.
Mit dem Auto vorbeifahren und direkt testen lassen: Auf dem BEA-Gelände geht das jetzt.
Christian Pfander

Konflikte an warmen Tagen?

Das bevorstehende Wochenende verspricht schönes Wetter und warme Temperaturen. Behörden sind bereits alarmiert: Mehrmals wird die Öffentlichkeit ermahnt, sich auch am kommenden Wochenende an die Vorgaben des Bundes zu halten.

So teilt die Stadt Biel mit, vermehrt Kontrollen durchzuführen. Anders als in der Stadt Bern sind Parkanlagen tagsüber weiterhin geöffnet. Werden dort die Abstandsregeln oder das Ansammlungsverbot von mehr als fünf Personen nicht eingehalten, wird die Polizei wenn nötig Bussen aussprechen, schreibt die Stadt in der Medienmitteilung.

Politik fordert mehr Einsatz für Benachteiligte

Das grüne Bündnis und die Junge Alternative fordern die Stadt Bern auf, den Einsatz für Benachteiligte zu verstärken. «Selbständige oder Kleinunternehmer*innen, Personen mit kleinem Einkommen und Menschen, die schon vorher benachteiligt waren, sind in ihrer Existenz bedroht», schreiben die Parteien in der Medienmitteilung. Dazu kämen Auswirkungen des Lockdowns wie häusliche Gewalt, psychische Probleme und Chancenungleichheit beim Fernunterricht. Um dem Abhilfe zu schaffen, haben sie Vorschläge erarbeitet, mit der die Stadt diese Probleme entschärfen könnte.

Beispielsweise die Stadt Thun hat einen «Solidaritätsfonds» geschaffen, der 2 Millionen Franken vorsieht. Warum Bern und Biel finden, die Hilfe vom Kanton reiche aus, lesen Sie hier.

Sie fragen, wir recherchieren

Haben Sie sich auch schon gefragt, wie Sie nun ihre Haare schneiden sollen? Oder ob Sie sich nun endlich eine Webseite bauen wollen? Oder wie war das noch mal mit Gemüse auf dem Balkon? Eventuell reagieren Sie zunehmend gereizt auf Ihre Mitbewohner oder Mitbewohnerinnen?

Schreiben Sie uns – und wir suchen Lösungen: Reichen Sie hier bis nächsten Dienstag Ihre Frage ein, stimmen Sie bis am Mittwoch über die Fragen ab. Danach liegt der Ball bei uns.

Stellen Sie uns Ihre Frage, wir recherchieren für Sie die Antwort
Stellen Sie uns Ihre Frage, wir recherchieren für Sie die Antwort

Corona-Ausbruch in Pflegeheim im Jura

In einem Pflegeheim im Berner Jura nehmen die Ansteckungen mit dem Coronavirus zu: Bisher sind 20 Bewohnerinnen und Bewohner des Heims im Alter zwischen 67 und 88 Jahren infiziert, zudem 9 Mitarbeitende. Die betroffenen Personen würden sich aktuell in einem stabilen Zustand befindet, meldet der Kanton via Medienmitteilung.

Das Heim wurde bereits vor drei Wochen komplett isoliert. Das Kantonsarztamt stehe in regem Austausch mit Heimarzt und Heimleitung, um auf den Ausbruch zu reagieren.

Studentinnen helfen bei der Notrufzentrale aus

Die medizinische Notrufzentrale Medphone hat momentan viel zu tun: Neben den üblichen Notfällen oder Anfragen gehen viele Fragen rund um die Corona-Pandemie ein. Verschärft habe sich die Situation zudem, weil die Hotline des BAG zeitweise mit Kapazitätsproblemen zu kämpfen haben, schreibt Medphone in einer Medienmitteilung. Deswegen helfen nun Studentinnen aus, und unterstützen bei der Entgegennahme und Bearbeitung der eingehenden Anrufe.

Der Osterhase kann aufatmen

Vor wenigen Tagen sah es noch nach Irrsinn aus: In den Migrosläden und wahrscheinlich auch bei anderen Grossverteilern stapelte sich das Osterdeko-Material - aber es durfte nicht verkauft werden. Wie andere Teile des Sortiments waren die Häschen und Hühner, die Schalen und Körbchen und all das andere Zeugs, das man benötigt, wenn man seine Nächsten mit Osternestchen beglücken will, abgesperrt.

Das hat jetzt aber geändert: Die Absperrbänder wurden entfernt und auf einem Informationsschild werden die «lieben Kundinnen und Kunden» auf die Neuerung aufmerksam gemacht: «Ab sofort dürfen Sie Ihr Zuhause mit unserer Osterdeko verschönern. Laut behördlicher Anordnung steht dieses Sortiment wieder zur Verfügung.»

Osterdeko darf ab sofort gekauft werden.
Osterdeko darf ab sofort gekauft werden.
db