Zum Hauptinhalt springen

Wyss-Zentrum an Universität Bern steht nichts mehr im Weg

Mäzen Hansjörg Wyss will am Freitag seine Unterschrift unter den Vertrag mit der Uni Bern geben. Diese erwartet 100 Millionen von Wyss.

100 Millionen Franken erwartet die Uni Bern von Hansjörg Wyss, das wäre die höchste Donation, welche die Universität Bern je von einer Einzelperson erhalten hat.
100 Millionen Franken erwartet die Uni Bern von Hansjörg Wyss, das wäre die höchste Donation, welche die Universität Bern je von einer Einzelperson erhalten hat.
Adrian Moser

In Bern kann ein neues Forschungs- und Umsetzungszentrum zu Klimawandel, Biodiversität und Landnutzung entstehen. Wie die Universität und der Kanton Bern am Montag gemeinsam mitteilten, werden der Mäzen Hansjörg Wyss, der Berner Regierungspräsident Christoph Ammann und der Rektor der Universität Bern, Christian Leumann, den gemeinsamen Vertrag für das neue Wyss-Center an einer Medienkonferenz am Freitag medienwirksam unterzeichnen. Dann sollen auch weitere Details dazu bekannt gegeben werden.

Über die nächsten zehn Jahre sollen 200 Millionen Franken in das geplante Forschungszentrum investiert werden. Bereits im März hatte der bernische Grosse Rat einen Rahmenkredit von 50 Millionen Franken für den Aufbau bewilligt. Die Universität Bern will das Center in den kommenden Jahren ebenfalls mit 50 Millionen Franken fördern. Dies soll geschehen, ohne dass der Kanton der Hochschule mehr Geld zukommen lässt, also im Rahmen ihres ordentlichen Budgets. Das macht zusammen 100 Millionen Franken. Weitere 100 Millionen Franken soll die Wyss-Foundation des gebürtigen Berner Unternehmers und Mäzens Hansjörg Wyss beisteuern. Damit erhält die Universität Bern die höchste Donation, welche die Universität Bern je von einer Einzelperson erhalten hat.

Ziel des neuen Zentrums ist es, Forschung und Praxis in den Themen Klimawandel, Biodiversität und Landnutzung zusammenzuführen und Projekte im Bereich der nachhaltigen Ressourcennutzung umzusetzen. So könnten die Akademiker dort künftig über eine CO2-neutrale Tourismusregion Jungfrau forschen oder über den Umgang mit der Ressource Wasser im Drei-Seen-Land. Einen Neubau plane man für das neue Institut nicht, hiess es bei der Universität bereits letztes Jahr. Man werde die Arbeitsplätze für die voraussichtlich 50 Mitarbeiter in einem normalen Bürogebäude unterbringen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch