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«Wir müssen alle einmal loslassen»

27 Jahre lang schuf Roger Bertsch in seinem «Metallgarten» in Worb Kunstwerke. Nun muss er sein Lebenswerk aufgeben – für ihn ein schwerer Schritt.

Roger Bertsch in seiner Werkstatt in Worb.
Roger Bertsch in seiner Werkstatt in Worb.
Beat Mathys

Bereits am RBS-Bahnhof Worb sieht man sie: eine hohe, grün-gelbe Palme, gefertigt aus Metall. Sie lässt einen erahnen, dass im Industriequartier unterhalb der Gleise noch mehr sein muss als ein Industriegebäude. Die Palme gehört zur Werkstatt des Eisenkünstlers Roger Bertsch, die in der ehemaligen Verzinkerei einquartiert ist. Hier wimmelt es von kuriosen und kunstvollen Gegenständen: Die Fensterreihe entlang stehen 17 gegossene Händepaare, auf meterhohen Betonsockeln befestigt. In der gegenüberliegenden Ecke stehen zwei Raketen in Rot und Silber, und von der Decke hängt ein kunstvoll geschmiedeter Kerzenleuchter. «In einer Woche ist das hier alles weg», sagt Roger Bertsch während er hinter der bald ausgedienten Bartheke frischen Kaffee aufbrüht.

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