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Wenn die ordentliche Schweiz an ihre Grenzen stösst

In Meinisberg plant der Kanton einen umstrittenen Durchgangsplatz für Fahrende. Ein Besuch im Aargau zeigt, mit welchen Problemen die Betreiber dort kämpfen.

Einer von lediglich zwei in der Schweiz: Der Durchgangsplatz für ausländische Fahrende in Kaiseraugst.
Einer von lediglich zwei in der Schweiz: Der Durchgangsplatz für ausländische Fahrende in Kaiseraugst.
Franziska Rothenbuehler
Nur 356'000 Franken hat die Erstellung gekostet.
Nur 356'000 Franken hat die Erstellung gekostet.
Franziska Rothenbuehler
Auch in Meinisberg soll ein solcher Platz für ausländische Fahrende entstehen.
Auch in Meinisberg soll ein solcher Platz für ausländische Fahrende entstehen.
Valérie Chételat
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Abgesehen vom Lärm der nahen Autobahn ist es noch ruhig an diesem Morgen auf dem Durchgangsplatz für Fahrende im aargauischen Kaiseraugst. Verschlafen schaut ein junger Mann aus dem Fenster eines Wohnwagens.

Ein anderer Roma aus Frankreich trinkt unter der Sonnenstore seinen Kaffee: «Dieser Platz ist sehr schön», sagt er. «Der Ort ist sauber, und alle verstehen sich gut untereinander.» Ein Problem erwähnt er allerdings trotzdem: «In der Schweiz gibt es viel zu wenige Plätze für uns Fahrende aus dem Ausland.»

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