ABO+

«Weil wir alles selber machen, wissen wir genau, was drin ist»

Der Berner Wirt Bernhard Hüsser verschmäht Fertigprodukte und liebt kulinarische Traditionen. Darum beteiligt er sich an der Schweizer Genusswoche, die Traditionelles und Regionales auf den Teller bringt.

Fleisch vom glücklichen Säuli: Bernhard Hüsser in der Greyerzerstube des Berner Restaurants Moléson.

Fleisch vom glücklichen Säuli: Bernhard Hüsser in der Greyerzerstube des Berner Restaurants Moléson.

(Bild: Adrian Moser)

Markus Dütschler

Mit Slow Food hatte Bernhard Hüsser früher nicht viel am Hut. Zumindest nicht mit der Organisation. Mit der Einstellung, auf Saisonalität, Regionalität und natürliche Produkte zu achten, verband ihn allerdings viel. «Ich fand, ich mache das ja schon längst.» Als er 1998 mit seiner Frau Sue das Moléson an der Aarbergergasse in Bern übernahm, war für ihn klar: «Wir produzieren alles selber.» Darum wisse er genau, was drin sei. Statt Bouillonpaste aus dem Becher werden Knochen ausgekocht. Daraus gewinnt er Fonds für Saucen. Merken das die Gäste? «Wer selber kocht, merkt den Unterschied», sagt Hüsser. Es irritiere ihn sehr, wenn er in einem Dokumentarfilm sehe, dass in industriell hergestellten Broten bis zu 300 Zusatzstoffe seien, die nicht deklariert werden müssten. Deshalb bezieht er das Brot vom Bäcker seines Vertrauens.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt

Loading Form...