Zum Hauptinhalt springen

Strengere Grenzwerte: Im Mittelland droht Wassernot

Werden bei weiteren Pflanzenschutzmitteln gesundheitliche Risiken festgestellt, könnte bald das Trinkwasser knapp werden. Im Berner Seeland ist gar nur noch eine Quelle genügend rein.

Naomi Jones
Der in den 1960er-Jahren gebaute Wasserturm zeugt vom Stolz der Seeländer auf ihren Grundwassersee.
Der in den 1960er-Jahren gebaute Wasserturm zeugt vom Stolz der Seeländer auf ihren Grundwassersee.
Adrian Moser

Im orangen Brunnenhäuschen im Seeländer Gimmiz rauscht und brummt es Tag und Nacht. Der Motor der Pumpe dröhnt, im Brunnen sprudelt das Wasser tief unten, aus zwei Wasserhähnen fliesst ein feiner Strahl klaren Wassers in ein Brünnchen, wo seine Qualität überwacht wird. Von hier erhalten die Städte Biel und Lyss sowie die umliegenden Gemeinden ihr Trinkwasser. Denn diese Grundwasserfassung ist die einzig übrig gebliebene des Wasserverbundes Seeland und der Seeländischen Wasserversorgung, die gemeinsam das ganze Gebiet mit rund 100'000 Menschen versorgen. Die andern fünf wurden wegen des Pestizids Chlorothalonil geschlossen.

Vom Brunnenhaus in Walperswil erhalten rund 100'000 Menschen ihr Wasser.
Vom Brunnenhaus in Walperswil erhalten rund 100'000 Menschen ihr Wasser.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen