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«Viele sterben, weil sie nicht rechtzeitig ein Spital erreichen»

Cathérine Akom hilft ihren Landsleuten in Kamerun, zu medizinischer Hilfe zu gelangen. Die Hilfswerkmitarbeiterin kennt das Problem aus ihrer Familie.

Kurzbesuch im Wohlstandsland: Cathérine Akom aus Kamerun.

Kurzbesuch im Wohlstandsland: Cathérine Akom aus Kamerun.

(Bild: Franziska Rothenbühler)

Mit konzentriertem Blick über den Brillenrand hinweg geht Cathérine Akom ihre Notizen für das Gespräch durch. Die neue Landeskoordinatorin von Fairmed in Kamerun ist in eine blau-rot gemusterte Kabba gekleidet, wie sie in ihrer afrikanischen Heimat tagtäglich getragen wird. Akom ist zum ersten Mal in der Schweiz. Was ist ihr hier als Erstes aufgefallen? «Die Landschaft beeindruckt mich sehr.» Geradezu begeistert ist die 53-Jährige von den sauberen Strassen und den guten Transportmöglichkeiten. Das sei für sie nicht selbstverständlich: «In meiner Heimat sterben Kranke, weil sie nicht rechtzeitig in die Spitäler transportiert werden können.»

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