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Verein will weniger Parkplätze auf dem Viererfeld

Der Verein Läbigi Stadt stellt sich hinter die Planung der neuen Stadtberner Siedlung Viererfeld/Mittelfeld, verlangt aber eine deutliche Reduktion der Parkplätze.

Auf dem Viererfeld soll Wohnraum für 3000 Menschen geschaffen werden.
Auf dem Viererfeld soll Wohnraum für 3000 Menschen geschaffen werden.
Stefan Anderegg

Der Verein verweist auf die zentrale Lage des Gebiets zwischen Innerer und Äusserer Enge. Im Mittelfeld brauche es keine neuen gemeinschaftlichen Parkierungsanlagen, schreibt der Verein im Rahmen der Mitwirkung. Anstatt wertvolle Fläche für Parkplätze zu opfern, könnten vergünstigte Abstellplätze im Park Ride zur Verfügung gestellt werden.

Auf dem Viererfeld reichten Quartiersammelgaragen anstelle der bei jedem Gebäude geplanten eigenen Parkgaragen. Bei Neubauten seien 0,5 Parkplätze pro Wohneinheit in Bern längst Standard. In der Länggasse seien heute schon gut 60 Prozent der Haushalte ohne Auto.

«Aufgrund seiner zentralen Lage sollten auch auf dem Viererfeld nicht mehr als 300 Parkplätze pro 1000 Wohnungen erstellt werden müssen», schreibt der Verein. So würden Leerstände vermieden und ökologisches Verhalten belohnt.

Verein will wenig Verkehrslärm

Der Verein Läbigi Stadt zählt rund 400 Mitglieder. Er setzt sich ein für eine verkehrsberuhigte Stadt, saubere Luft und weniger Verkehrslärm, wie es auf der Website heisst.

Der Berner Gemeinderat hat die Zonenplanänderung zur geplanten Überbauung im November in die Mitwirkung geschickt. Angestrebt wird eine Siedlung für 3000 Menschen.

SDA/mer

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