VCS Bern erstattet Anzeige gegen Bauhaus

In den Baumarkt in Niederwangen fuhren täglich fast doppelt so viele Autos wie bewilligt. Nun wurde Klage eingereicht.

VCS Bern fordert, dass die Zahl der Fahrten begrenzt wird.

VCS Bern fordert, dass die Zahl der Fahrten begrenzt wird.

(Bild: Raphael Moser)

Die VCS Regionalgruppe Bern hat Anzeige gegen den Bauhaus-Fachmarkt in Niederwangen eingereicht. Grund dafür ist die vom VCS reklamierte Überschreitung des Fahrtenkontingents.

Dieses Kontingent werde seit Jahren systematisch überschritten, ist die VCS-Regionalgruppe laut Mitteilung vom Montag der Ansicht. Sie ist deshalb beim Bauinspektorat der Gemeinde Köniz vorstellig geworden und fordert, dass der rechtmässige Zustand möglichst rasch wiederherzustellen sei.

Die Bauhaus Fachcentren AG hat sich beim Bau der Filiale in Niederwangen laut VCS verpflichtet, die Zahl der täglichen Fahrten auf unter 1977 zu begrenzen. Ferner seien die Fachmarktverantwortlichen verpflichtet worden, die Parkplätze zu bewirtschaften mit einem Betrag von 1,50 Franken ab der ersten Minute.

Der VCS fordert die Gemeinde Köniz auf, dafür zu sorgen, dass innerhalb von zwei Monaten eine Schranke dafür sorgt, dass alle Fahrzeuge die Parkgebühr bezahlen müssen. Nütze dies nichts, so sei die Parkgebühr zu erhöhen und der Takt der Buslinie 31 zu verdichten. Ziel müsse es sein, die überzähligen Fahrten auf den öffentlichen Verkehr und aufs Velo zu verlagern.

cgg/sda

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt