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Tourismusmagnet oder Landschaftskiller?

Eine Windturbine mal von innen sehen: Von seinem schweizweit grössten Windpark profitiert der Berner Jura auch touristisch. Doch Kritiker warnen vor einem weiteren Ausbau.

Die Besuchergruppe besichtigt eine Windturbine auf dem Mont Soleil: Die höchsten Turbinen sind 400 Tonnen schwer und inklusive Rotorblätter rund 150 Meter hoch.
Die Besuchergruppe besichtigt eine Windturbine auf dem Mont Soleil: Die höchsten Turbinen sind 400 Tonnen schwer und inklusive Rotorblätter rund 150 Meter hoch.
Adrian Moser

«Hui, da mues me de dr Gring ewägg ha!» So scherzt einer der älteren Herren aus der Besuchergruppe, der sich der «Bund» für seinen Besuch auf dem Mont Soleil angeschlossen hat: Pünktlich zum Rendez-vous der ehemaligen Bieler Gymnasiasten mit der Windturbine beginnt sich der Rotor in der aufkommenden Brise zu drehen. Gefahr besteht natürlich keine, die riesigen Rotorblätter sirren weit über unseren Köpfen durch den Himmel. Gefährlich werden kann die Turbine nur im Winter, wenn von oben Eisschlag droht, wie die Führerin erklärt.

Im Innern des Stahlkolosses: Am Besuchstag, dem 17. Juli 2019, produzierte das Winkraftwerk exakt 35 180 Kilowattstunden Strom. Damit könnte man sage und schreibe 4,6 Millionen Scheiben Toast rösten.
Im Innern des Stahlkolosses: Am Besuchstag, dem 17. Juli 2019, produzierte das Winkraftwerk exakt 35 180 Kilowattstunden Strom. Damit könnte man sage und schreibe 4,6 Millionen Scheiben Toast rösten.

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