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Thuner Seefeld erhält Schmetterling-Kindergarten

Das Siegerprojekt für den geplanten Doppelkindergarten heisst «Farfalla». Damit wird ein ökologischer Holzbau realisiert.

Auf dieser Parzelle im Thuner Seefeld soll bis 2021 ein neuer Doppelkindergarten entstehen.
Auf dieser Parzelle im Thuner Seefeld soll bis 2021 ein neuer Doppelkindergarten entstehen.
Gabriel Berger (Archiv)

Ein Schmetterling für die Kindergärteler im Thuner Seefeldquartier: Die Behörden haben sich für den geplanten Doppelkindergarten an der Äusseren Ringstrasse für einen ökologischen Holzbau entschieden.

Das Siegerprojekt trägt den Namen «Farfalla» (Schmetterling). Eine Jury aus internen und externen Fachpersonen entschied sich für das Projekt der Holzbau Partner AG aus Stettlen und der henson architekten GmbH aus Bern, wie die Stadt Thun am Montag mitteilte.

Das Siegerprojekt habe den Vergabekriterien am besten entsprochen, heisst es in der Mitteilung. Der Holzbau schliesse auch aus wirtschaftlicher Sicht gut ab. Zudem sei der Doppelkindergarten flexibel, erweiterbar und vielfältig nutzbar.

Das Siegerprojekt und die vier weiteren Projekte sind bis am 22. August in der Eingangshalle des Thuner Rathauses ausgestellt.

Das für den Neubau erforderliche Zonenplanänderungsverfahren dauert nach Angaben der Stadt voraussichtlich noch bis Ende Jahr. 2020 kann der Stadtrat voraussichtlich über den Ausführungskredit entscheiden. Bezugsbereit sein soll der neue Doppelkindergarten im Sommer 2021.

Dort, wo der neue Doppelkindergarten gebaut werden soll, stand 20 Jahre lang ein Schulraumprovisorium, das mit den Jahren in einen desolaten Zustand geriet. Eltern und Lehrkräfte schlugen Alarm, weil sie befürchteten, dass Schimmel und Asbestfasern die Gesundheit von Schülern und Lehrern schädigen könnten.

Auch sonst war die Baracke an der Äusseren Ringstrasse keine Augenweide mehr. Die Aussenverkleidung blättert ab, Fenster waren undicht, die Sperrholztüren abgewittert. Im Innern der Baracke war es düster. Lehrer und Schüler mussten sich eine einzige Toilette teilen.

Bezüglich der Schadstoffe gab ein Gutachten 2017 Entwarnung. Auch wenn keine Gesundheitsgefährdung bestehe, bleibe dennoch keine andere Möglichkeit als die Baracke abzureissen und durch einen Neubau zu ersetzen, kam die Stadt zum Schluss. Die Baracke wurde daraufhin dem Erdboden gleichgemacht. Die Kinder konnten anderweitig Schulräume beziehen.

SDA/msl

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