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Streit um Asylbewerber in der Lehre

Lehrlinge mit abgewiesenem Asylantrag müssen ihre Lehre abbrechen und gehen – dagegen kämpfen Grossräte an.

Philippe Müller (links) wird von Michael Köpfli kritisiert.

Philippe Müller (links) wird von Michael Köpfli kritisiert.

(Bild: mos/nc)

Christoph Aebischer@cab1ane

Im Grossen Rat läuft ein Machtkampf um Asylbewerber in Ausbildung. Im Juni zwang eine Mehrheit im Rat die Regierung, gegen deren Willen eine Härtefallregelung zu prüfen. Der Antrag von Grossrat Michael Köpfli (GLP) wurde dank vereinzelten bürgerlichen Stimmen von BDP, FDP und sogar SVP überwiesen. Jetzt wendet sich die grossrät­liche Sicherheitskommission knapp dagegen. Sie begründet dies im am Montag versandten Communiqué damit, dass abgewiesene Asylbewerber ihr Bleiberecht verwirkt hätten und ausreisen müssten. Solange sie noch hier seien, dürften sie zumindest nicht mehr arbeiten. Es sei nicht gerechtfertigt, Lehrlinge anders zu behandeln.

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