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Zu viel Bauland: Gericht hebt Ortsplanung von Linden auf

Das Verwaltungsgericht kritisiert die zu gross bemessene Bauzone als rechtswidrig.

Jede Sekunde wird in der Schweiz ein Quadratmeter Boden überbaut, jeden Tag sind es zehn Fussballfelder – die zunehmende Zersiedelung und das Verschwinden von immer mehr grünen Flächen machen vielen Leuten Sorgen. Dass die Siedlungsentwicklung gelenkt werden soll, ist heute weitgehend unbestritten. Wird Raumplanung aber konkret, so zeigen sich schnell die Interessenkonflikte – ein Beispiel dafür ist der Fall Linden.

Die kleine ländliche Gemeinde im Emmental zählt etwas über 1300 Einwohner. 2009 hat sie nach einem langen Planungsprozess eine Ortsplanungsrevision verabschiedet, die auch eine Erweiterung der Bauzone vorsieht. Die Einzonung neuen Baulands soll dazu dienen, die Bevölkerungszahl zu halten bzw. der Gemeinde «ein moderates Wachstum» zu ermöglichen, wie Gemeindepräsidentin Ruth Linder erklärt.

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