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Zalotays Zauberschloss

Architektonische Trouvaille oder provokativer Schandfleck? Gewiss ist nur, dass das denkmalgeschützte Haus des ungarischen Lebenskünstlers Elemér Zalotay in Ziegelried bei Schüpfen allen Stürmen trotzt.

Elemér Zalotays Gesamtkunstwerk: Seit 1979 bastelt er an seinem Zuhause - mit scharfkantigen Blechstücken, spitzen Glasscherben, Stahlseilen, Ketten, Holzbauteilen, Steinen und Recyclingmaterial.
Elemér Zalotays Gesamtkunstwerk: Seit 1979 bastelt er an seinem Zuhause - mit scharfkantigen Blechstücken, spitzen Glasscherben, Stahlseilen, Ketten, Holzbauteilen, Steinen und Recyclingmaterial.
Hansueli Trachsel
«Nein, ums Himmels willen nicht»: Gemeindepräsident Hunziker möchte nicht in Zalotays «Verschlag» leben.
«Nein, ums Himmels willen nicht»: Gemeindepräsident Hunziker möchte nicht in Zalotays «Verschlag» leben.
Hansueli Trachsel
«Wer in diesem Haus wohnt, muss handwerkliches Geschick haben. Da wird man immer etwas zu basteln haben», sagt Baumeister Heinz Würsten.
«Wer in diesem Haus wohnt, muss handwerkliches Geschick haben. Da wird man immer etwas zu basteln haben», sagt Baumeister Heinz Würsten.
Hansueli Trachsel
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Die Waldegg, das einst beliebte Ziegelrieder Dorfbeizli, gibt es nicht mehr. Auch das Dorflädeli ist verschwunden. Und auch die Käserei. Doch ausgerechnet das seit Jahren heftig umstrittene skurrile Haus des spleenigen ungarischen Architekten Elemér Zalotay steht noch. Zum Leidwesen etlicher Nachbarn, die dieses «Forschungshaus», wie Zalotay es nennt, als «unordentlich zusammengebastelte Hütte» und als «Schandfleck» betrachten. Und die es, samt seinem eigenwilligen Erbauer und Bewohner, endlich weg haben möchten – «lieber heute als morgen».

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