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YB-Fans wollen «Wankdorf» zurück

Die Bezeichnung «Stade de Suisse» soll verschwinden: Mit der Petition «Zrügg zum Glück» kämpfen 
YB-Anhänger für den altehrwürdigen Stadionnamen.

Das Wankdorfstadion unmittelbar vor der Sprengung am 3. August 2001.
Das Wankdorfstadion unmittelbar vor der Sprengung am 3. August 2001.
Michael Schneeberger
Das Spektakel sollte nur zehn Sekunden dauern. Doch ein Flutlichmast widersetzte sich der Sprengung.
Das Spektakel sollte nur zehn Sekunden dauern. Doch ein Flutlichmast widersetzte sich der Sprengung.
Im Sommer 2005 wurde das neue Stade de Suisse schliesslich eingeweiht. Jetzt soll es zumindest wieder nach dem alten Stadtion benannt werden.
Im Sommer 2005 wurde das neue Stade de Suisse schliesslich eingeweiht. Jetzt soll es zumindest wieder nach dem alten Stadtion benannt werden.
Manu Friederich
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Auch fast zehn Jahre nach der Eröffnung des Stade de Suisse bleibt der Stadionname ein Politikum. YB-Fans haben nun die Online-Petition «Stadion Wankdorf – zrügg zum Glück» lanciert.

Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Ende Juli 2015 läuft der Vertrag der Stade de Suisse Wankdorf Nationalstadion AG mit Stadion-Hauptsponsor BKW aus. Damit scheint der Weg frei für einen neuen Stadionnamen. Bislang haben knapp 3000 Leute die Petition unterzeichnet. «Das Stadion Wankdorf kann auf eine über 80-jährige Geschichte zurückblicken. Es bietet sich nun die einmalige Gelegenheit, den Stadion-Namen wieder zu ändern und damit dem bei den Fans seit Jahren anhaltenden Identifikationsverlust entgegenzuwirken», sagt Fan-Vertreter Clemens Friedli. Er ist überzeugt, dass sich der Name Wankdorf gut vermarkten liesse. «Traditionen sind im Fussball wichtig für den Erfolg.»

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