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YB: Benno Oertig ist raus

Der Präsident der BSC Young Boys, Benno Oertig, legt alle seine Funktionen beim Klub nieder. Er verkauft seine Aktien an Andy und Hansueli Rihs, die damit alleinige Besitzer des Klubs werden.

Benno Oertig nimmt seinen Hut
Benno Oertig nimmt seinen Hut

Der BSC YB hat am Donnerstag Nachmittag verlauten lassen, dass der langjährige YB-Präsident und Verwaltungsratspräsident des Stade de Suisse ganz aus dem Unternehmen ausscheidet. Die bisherigen Mehrheitsaktionäre Andy und Hansueli Rihs übernehmen alle Aktien Benno Oertigs und werden damit zu den alleinigen Besitzern.

Benno Oertig legt alle seine Ämter nieder: im Verwaltungsrat der Sport und Event Holding AG, dem Mutterhaus des Stade de Suisse, im Stade de Suisse und im Klub der BSC Young Boys.

Die Blogger vom «Runden Leder» sprechen vom endgültigen Ende von Phase 3, dem «Abtritt des umtriebigen und nicht unumstrittenen Verwaltungsratspräsident».

Fünfköpfiger Verwaltungsrat

Wie der Klub in der Mitteilung weiter schreibt, bleibt Oertig lebenslängliches Mitglied des Presidents Club und wird die Foundation For Talents weiterhin unterstützen. In seiner Ära sei in Bern ein einzigartiges, multifunktionales Stadion entstanden. Zudem sei es unter ihm gelungen, YB als Schweizer Spitzenteam zu etablieren.

Der Verwaltungsrat der Sport und Event Holding AG umfasst somit künftig fünf Personen: Andy und Hansueli Rihs, den YB-Präsidenten Werner Müller und den diplomierten Wirtschaftsprüfer Hanspeter Kienberger sowie Ilja Kaenzig als Delegierter.

«Vorangetriebene Verbernerung»

Von Seiten des Verwaltungsrates heisst es, man freue sich auf die weitere Entwicklung und sei überzeugt, dass YB und das Stade de Suisse Nationalstadion in der neuen Konstellation und mit der «vorangetriebenen Verbernerung» vor einer erfreulichen Zukunft stehen.

«Wir bedanken uns herzlich bei Benno Oertig für sein grosses Engagement zum Wohl der Young Boys und des Stade de Suisse Nationalstadions und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.»

«Meileinstein für die Region»

Zu Wort kommt in der Mitteilung auch der scheidende Oertig selbst. «Es waren zwölf tolle, aber auch sehr ereignisreiche Jahre», wird er zitiert. Er glaube sagen zu dürfen, dass man es geschafft habe, «in Bern etwas zu realisieren, das für die ganze Region ein Meilenstein ist».

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