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Worb stimmt im Juni 2010 über den Kunstrasen ab

Die Grünen und die EDU haben 345 Unterschriften gegen das geplante Kunstrasenspielfeld im Worbboden gesammelt. Das Referendum kam damit zustande.

Am 12. Oktober beschloss das Worber Gemeindeparlament, das Rasenspielfeld im Worbboden durch einen Kunstrasen zu ersetzen. SVP, FDP und EVP waren dafür, SP, Grüne und EDU dagegen. Die Kosten für den Kunstrasen wurden auf knapp zwei Millionen Franken geschätzt. Das Parlament verlangte aber, dass die Kosten um 300 000 Franken zu senken seien. EDU und Grüne ergriffen gegen den Entscheid das Referendum. Gestern wurden 345 Unterschriften an den Gemeindepräsidenten Niklaus Gfeller (evp) übergeben. Das Referendumskomitee zeigte sich über den Sammelerfolg hocherfreut. Nötig gewesen wären 200 Unterschriften.

Ökologische Bedenken Sehr viele Leute stünden einem Kunstrasen kritisch gegenüber, schreibt das Komitee in einer Mitteilung. Als häufigste Gründe seien ökologische Bedenken und der Finanzhaushalt der Gemeinde genannt worden. Der Verschleiss von synthetischem Material sei «unverantwortlich», denn der Kunstrasen müsse alle 10 bis 12 Jahre ersetzt werden. Nun wird die Worber Stimmbevölkerung entscheiden, ob das Fussballfeld in einen Kunstrasenplatz umgebaut werden soll. Die Volksabstimmung findet voraussichtlich am 13. Juni 2010 statt – zwei Tage nach Eröffnung der Fussball-WM in Südafrika. (wal)

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