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Wohnbaugenossenschaften rechnen mit vollen Auftragsbüchern

Um die steigende Nachfrage an gemeinnützigen Wohnbauträgern zu bewältigen, müssten sich die Genossenschaftsvorstände professionalisieren und verjüngen.

Die Baugenossenschaft Brünnen-Eichholz wirkte im Tscharnergut - und erhofft sich neue Grossprojekte.
Die Baugenossenschaft Brünnen-Eichholz wirkte im Tscharnergut - und erhofft sich neue Grossprojekte.
Valérie Chételat

Die Stadtberner Stimmberechtigten haben gesprochen: Bei grösseren Überbauungen, die eine Ein- oder Umzonung erfordern, sollen künftig auf einem Drittel der Fläche Wohnungen im preisgünstigen Segment erstellt und in Kostenmiete vermietet werden. Der Auftrag ist klar. Doch wer wird ihn ausführen? Arbeiten die Planer künftig verstärkt mit Wohnbaugenossenschaften zusammen? Falls dem so ist: Sind die Genossenschaften im Raum Bern überhaupt willens und in der Lage, mehrere grosse Überbauungsprojekte zu stemmen? Und schliesslich: Führt die grössere Nachfrage nach gemeinnützigen Bauträgern nicht zu einer problematisch guten Verhandlungsposition dieser? Anders gesagt: Droht gar ein Kartell der Baugenossenschaften?

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