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Vermisster Dählhölzli-Wolf gefunden

Umfallende Bäume hatten unter anderem das Wolfsgehege im Berner Zoo beschädigt. Ein fehlendes Tier ist nun unversehrt aufgefunden worden.

Ein fallender Baum hat das Wolfsgehege im Dählhölzli getroffen.
Ein fallender Baum hat das Wolfsgehege im Dählhölzli getroffen.
Bernd Schildger (Twitter) @berndfuerbern
Ein Tierausbruch könne nicht ausgeschlossen werden, sagte Zoodirektor Bernd Schildger.
Ein Tierausbruch könne nicht ausgeschlossen werden, sagte Zoodirektor Bernd Schildger.
Bernd Schildger (Twitter) @berndfuerbern
Der Aufenthalt im Dählhölzliwald sei momentan noch «richtig gefährlich», fügte er an.
Der Aufenthalt im Dählhölzliwald sei momentan noch «richtig gefährlich», fügte er an.
Bernd Schildger (Twitter) @berndfuerbern
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Der nach dem Sturm Burglind vermisste Dählhölzli-Wolf ist wohlauf im Tierpark gefunden worden. Das Tier wurde unter seinen Artgenossen gesichtet, sagte Zoodirektor Bernd Schildger. «Die Wölfe wurden in eine andere Anlage übersiedelt», sagte er. «Dabei wurden sie noch einmal gezählt, sie sind jetzt komplett.» Der Wolf habe sich höchstwahrscheinlich innerhalb des Geheges versteckt und sei deshalb für Tierpfleger zunächst unauffindbar gewesen.

Im Wolfsgehege konnten bis am Donnerstagnachmittag erst fünf von sechs Wölfen gesichtet werden. Schildger hatte jedoch Entwarnung gegeben: «Wölfe sind Rudeltiere. Wenn man fünf von sechs Wölfen gesichtet hat, kann man davon ausgehen, dass der sechste auch da ist», sagte Schildger gegenüber dem Regionaljournal von Radio SRF.

Das Tierpark-Team habe die Suche am Mittwoch abgebrochen, weil die Wölfe «extrem nervös» geworden seien. Der nicht gesichtete Wolf war für Schildger jedoch kein Grund zur Sorge: Die Gehege böten viele Versteckmöglichkeiten.

Schildger konnte aber nicht ausschliessen, dass sich der Wolf ausserhalb des Geheges befindet. Möglich war, dass das Tier von einem Baum erschlagen worden war. Dass der Wolf in Bern herumspaziere, hielt er aber für «extrem unwahrscheinlich».

Trotzdem bleibt der Park nun fürs erste gesperrt: «Zu Ihrer Sicherheit wie auch zum Wohl unserer Tiere, welche Ruhe brauchen», schreibt der Park in einer Mitteilung. Grund sei vor allem die instabile Lage bezüglich sturzgefährdeter Bäume.

Mehr als 20 grosse Bäume hatten am Mittwoch Teile der Gehege der Wölfe, der Bären und Wisente zerstört und die Wege unpassierbar gemacht. Nun werden die Gehege vorerst provisorisch repariert. «Damit werden wir bis morgen fertig sein», sagte Schildger. Teilweise befinden sich die Tiere dabei noch in den Gehegen. Das erfordere Geschick, so Schildger.

Bis alle Gehege wieder definitiv in Stand gesetzt sind, dauere es aber noch einen Monat. Die Schäden sind gemäss Tierpark grösser als beim Orkan «Lothar».

SDA/mck

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