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«Wir sind verdammt zum Dialog»

Sollen für den Vorplatz der Reitschule eigene Regeln gelten? Diese Frage entzweit die Stadtpolitiker. Was sie eint, ist die Hoffnung, dass ein runder Tisch Bewegung in die festgefahrene Nachtleben-Diskussion bringt.

«Die Haltung des Gemeinderates ist klar», sagte Sicherheitsdirektor Reto Nause gestern vor den städtischen Parlamentariern. «Wir wollen die bestehende Rechtsordnung für alle Betriebe gleich anwenden.» Mit diesen Worten nahm Nause Stellung zu einem Vorstoss von Stadtrat Alexander Feuz (FDP). «Steht die Reithalle über dem Recht?», hatte er gefragt – und wollte wissen, wie sich der Gemeinderat zur Verfügung von Regierungsstatthalter Christoph Lerch stellt. Diese verlangt, dass die Reitschule jeden vom Vorplatz weisen muss, der dort nach 0:30 Uhr eines ihrer Getränke konsumiert. Der Gemeinderat hatte Feuz in seiner schriftlichen Antwort beschieden: Nein, die Reitschule stehe nicht über dem Recht. «Der Gemeinderat begrüsst und unterstützt das Vorgehen des Regierungsstatthalters im Sinne der Gleichberechtigung.» Und nun bekräftigte Nause diese Position noch einmal.

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