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«Wir sind schon brav, ja»

Dieses Wochenende feiert die Berner Szenekneipe 3 Eidgenossen ihr 30-Jahr-Jubiläum. Der ehemalige Beizer Kurt Bürki und der jetzige Pächter Dano Güntert reden über Kiffer, die ewig gleiche Innenausstattung und das Nachtleben-Konzept.

Haben beide viel Zeit im 3 Eidgenossen verbracht: Dano Güntert (l.) und Kurt Bürki.
Haben beide viel Zeit im 3 Eidgenossen verbracht: Dano Güntert (l.) und Kurt Bürki.
Franziska Scheidegger
«Das Problem des Nachtlärms wird sich nicht lösen, indem man in der Bauordnung festschreibt, wo ein Betrieb bis in die frühen Morgenstunden offen haben kann», findet Kurt Bürki.
«Das Problem des Nachtlärms wird sich nicht lösen, indem man in der Bauordnung festschreibt, wo ein Betrieb bis in die frühen Morgenstunden offen haben kann», findet Kurt Bürki.
Franziska Scheidegger
Mit den Nachbarn habe das 3 Eidgenossen heutzutage nie Probleme.
Mit den Nachbarn habe das 3 Eidgenossen heutzutage nie Probleme.
Franziska Scheidegger
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Welche Menschen wurden in 30 Jahren 3 Eidgenossen bewirtet?

Kurt Bürki: Anfangs waren Bauleute und Menschen aus dem Milieu zu Gast im 3 Eidgenossen. Aber bald besuchten dann vor allem Musiker, Maler und ­Lebenskünstler die Beiz. Dano Güntert: Einige von diesen früheren Stammgästen sind heute noch immer da. Andere wurden von Neuen oder von ihren Kindern abgelöst. Aber daran, dass jeder willkommen ist, hat sich nie etwas geändert. Ebenfalls nie geändert hat sich, dass Leute aus jeder Ecke den Weg hierhergefunden haben. Bürki: Mit dem Personal hat sich auch das Publikum über die Jahre immer mal wieder gewandelt. So hat sich die gespielte Musik natürlich auf die Gäste ausgewirkt. Ende 1980er-Jahre haben wir etwa viel lärmenden Punk gespielt.

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