Zum Hauptinhalt springen

«Wir sind keine Schweizermacher»

Das Haus der Religionen in Bern ist am Ziel – beinahe: Nur der Entscheid des Grossen Rats steht noch aus. Stiftungsratspräsident Guido Albisetti sagt, was das Projekt Ausländern und Schweizern nützt – und was Religion mit Integration zu tun hat.

«Es ist wie beim Tram: Wenn ich das Münz nicht finde, fährt es ohne mich ab»: Stiftungsratspräsident Guido Albisetti.
«Es ist wie beim Tram: Wenn ich das Münz nicht finde, fährt es ohne mich ab»: Stiftungsratspräsident Guido Albisetti.

Herr Albisetti, weshalb soll der Staat eingewanderte Religionsgemeinschaften finanziell unterstützen? Genau genommen ist es nicht der Steuerzahler, sondern der Lotteriefonds. Und nicht Religionsgemeinschaften werden unterstützt, sondern der Dialogbereich im Haus der Religionen.

In der Finanzkommission des Grossen Rates wurden offenbar Kürzungen erwogen. Wäre das so schlimm? Ja, ziemlich. Es bedarf einer Riesenanstrengung, im Raum Bern zehn Millionen Franken zu sammeln. Irgendwann ist die Motivation erschöpft. Wenn der Grosse Rat Ja sagt, sind die 10,08 Millionen Franken für den Bau beisammen. Fast: Es fehlen noch 123'833 Franken.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.