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«Wir behandeln in Burma alle Patienten gleich»

Philippe Schucht?Der Berner Insel-Professor bildet in Burma einheimische Neurochirurgen aus. Das arme Land braucht sie dringend.

Neurochirurgie auch für Mittellose in Burma: Philippe Schucht.
Neurochirurgie auch für Mittellose in Burma: Philippe Schucht.
Valérie Chételat

Neurochirurgie in Burma? Man bringt es kaum zusammen: die hoch spezialisierte Medizin und das arme Land. Neurochirurgie-Professor Philippe Schucht, eben aus Burma zurückgekehrt, antwortet wie Dr. Beat Richner in Kambodscha, nur dass sich jener so richtig echauffiert, wenn jemand diese Frage stellt. Schucht sagt: «Auch arme Menschen haben das Recht auf eine wirksame medizinische Behandlung.» Der Bedarf an Neurochirurgen sei in dem 50-Millionen-Land gross. Gerade einmal drei Spezialisten gab es dort vor einigen Jahren. Inzwischen sind es 49. Immer noch zu wenig, aber eine frappante Steigerung, die einiges mit dem Berner Inselspital-Professor zu tun hat.

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