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Win-Win-Idee mit Schattenseiten

Die Bewohner der Stadt Bern können Parkplätze, die sie nicht mehr benötigen, an Pendler vermieten und damit verdienen. Nur: Nicht alle finden dieses Geschäftsmodell brillant.

Das blaue Schild verrät, dass es sich hier an der Effingerstrasse 4 in Bern um einen von der Vermittlerfirma Parku bewirtschafteten Parkplatz handelt.
Das blaue Schild verrät, dass es sich hier an der Effingerstrasse 4 in Bern um einen von der Vermittlerfirma Parku bewirtschafteten Parkplatz handelt.
Manu Friedrich

Es geht um einen Aspekt beim Uralt-Thema Parkplätze, bei dem es auf den ersten Blick nur Gewinner gibt. Gewinner sind Pendler, die in der Stadt günstige Parkplätze mieten können – auch dank neuer Technologie. Gewinner sind Private, die nicht mehr benötigte Parkplätze vermieten und Geld verdienen. Gewinner sind Vermittlerfirmen wie Parku, die Provisionen einstreichen. Und glaubt man Parku, müsste man sogar die Stadtbevölkerung zu den Gewinnern zählen. Schliesslich reduziere sich der Suchverkehr «enorm», wenn die Benutzer direkt zum garantierten Parkplatz navigiert werden, heisst es auf der Parku-Website.

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