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Windparks sind weiterhin umstritten

Insbesondere Natur- und Landschaftsschützer wehren sich gegen die meisten Vorschläge für Windkraft-Standorte. Trotzdem sollte es möglich sein, im nächsten Jahr mit dem Bau loszulegen.

Bis Mitte Februar bestand die Möglichkeit, sich zum Teilrichtplan Windkraftenergie für die Regionen Emmental, Oberaargau und Bern zu äussern. Jetzt haben die Regionsvereine die 28 Stellungnahmen ausgewertet. Die Hälfte der Mitwirkungseingaben stamme von den Gemeinden in den vorgeschlagenen Räumen, die andere Hälfte von Umweltverbänden, Genossenschaften, Interessengemeinschaften und Privatpersonen, teilte der Verein Region Emmental mit.

«Die Zustimmung und die Ablehnung zur Windplanung halten sich in etwa die Waage», heisst es. Im Teilrichtplan wurden fünf Gebiete ausgeschieden, die sich für Windparks eignen. Natur- und Landschaftsschützer äusserten sich im Vernehmlassungsverfahren kritisch zu den Plänen. Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz hielt gar vier von fünf Gebieten für ungeeignet.

Im weiteren Verfahren bleiben aber alle Gebiete im Konzept erhalten, zwei vorgeschlagene Räume sollen gar hinsichtlich einer leichten Perimetererweiterung überprüft werden. Bei den beiden Gebieten handelt es sich um Ferrenberg (Gemeinden Wynigen und Oeschbach) sowie Schonegg (Sumiswald, Dürrenroth und Affoltern).

Mitte Mai soll der Teilrichtplan zur Vorprüfung dem Kanton übergeben werden, und im Herbst sollten die Regionsvereine das Papier genehmigen können. Läuft alles nach Plan, könnten Investoren im nächsten Jahr mit der Detailplanung für Windturbinen loslegen, sagt Karen Widmer, Leiterin der Geschäftsstelle Region Emmental. (ba)

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