Zum Hauptinhalt springen

Wieder Montag: Wenn Frau Merkel die Essenszeit bestimmt

Der 31-jährige BEKB-Angestellte Thomas Meier handelt mit Währungen. Disziplin sei das A und O im Handelsgeschäft, sagt er.

Matthias Raaflaub
Von seinem Pult aus schickt Thomas Meier Währungen um die Welt.
Von seinem Pult aus schickt Thomas Meier Währungen um die Welt.
Adrian Moser

Es ist fast eine kleine Weltreise vom Eingang des BEKB-Betriebsgebäudes in Liebefeld hinauf in den Handelsraum im Obergeschoss. Oben im Grossraumbüro ein Meer von Computerbildschirmen. Hier weht der Wind der globalen Märkte. Edelmetalle, Obligationen, Aktien, Derivate und Währungen werden hier gehandelt. Die globale Finanzwelt schrumpft auf rund hundert Quadratmeter. Am Pult von Thomas Meier, dem Leiter Devisenhandel, sind auf den Bildschirmen Tabellen, Zahlenreihen, «Kurs-Charts» zu sehen. Aber wer die Betriebsamkeit erwartet, welche die Nachrichten von der Wallstreet in die Wohnzimmer senden, liegt falsch. Es ist an jenem Vormittag ruhig, das Klacken der Tastaturen wird nur ab und zu von einem Kommentar unterbrochen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen