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Wie schützt man sich vor Blitzen?

Blitzeinschläge im Oberland haben am 1. August ein Menschenleben gefordert. Blitz-Tote sind hierzulande allerdings extrem selten.

Tragisches Ende einer 1.-August-Feier: In Hofstetten bei Brienz wurde am Sonntagabend ein junger Mann vom Blitz getroffen. Trotz sofortiger Reanimierungsversuche starb er noch vor Ort, wie die Kantonspolizei gestern in einem Communiqué schrieb. Seine Begleiter kamen mit dem Schrecken davon. Sie wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht. Allem Anschein nach wurde die Gruppe beim Grillieren von einem Gewitter überrascht und suchte daraufhin Schutz unter einer Tanne.

Laut Daniel Murer von Meteo Schweiz ist dies genau das falsche Vorgehen, um sich vor Blitzen zu schützen: «Bäume ragen empor und sind somit gute Anziehungspunkte für Blitze», erklärt er auf Anfrage. Die Volksweisheit, man solle bei Gewittern «Eichen weichen» und dafür «Buchen suchen» sei falsch: In beiden Fällen könne die Hitze des Blitzes den Baum sprengen, oder der Stamm könne den Strom in den umliegenden Boden leiten, so Murer.

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