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Wie es zum Eklat bei YB kam

Der Fussballmanager und «Blick»-Sportchef Ilja Kaenzig soll YB und das Stade de Suisse zu neuen Zielen führen. Der bisherige Stadion-Chef Stefan Niedermaier muss über die Klinge springen – «in gegenseitigem Einvernehmen».

Stadion und YB sollen in die «dritte Phase» eintreten: Benno Oertig, Andy und Hans-Ueli Rihs, Ilja Kaenzig. (Adrian Moser)
Stadion und YB sollen in die «dritte Phase» eintreten: Benno Oertig, Andy und Hans-Ueli Rihs, Ilja Kaenzig. (Adrian Moser)

Der Termin ist kurzfristig angesetzt worden. Im Medienraum des Stade de Suisse werden noch Mikrofone getestet und Tischtücher ausgelegt, als die Medienleute schon erwartungsvoll auf ihren Stühlen sitzen. Niemand hat auch nur eine Ahnung, welche «wichtigen Veränderungen» kommuniziert werden.

Es gehe um «einen wichtigen Personalentscheid», hebt Andy Rihs schliesslich an. Rihs ist wie sein Bruder Hans-Ueli Mitbesitzer der Sport und Event Holding AG, der sowohl das Stadion wie auch der Fussballklub BSC Young Boys gehören. Neben den Rihs-Brüdern sitzt Verwaltungsratspräsident Benno Oertig. «Wir öffnen nach der Pionierphase eine neue Türe», sagt Andy Rihs, nun strebe die Unternehmung eine stärkere Professionalisierung an. «Wir sind keine Fussballexperten», sagt er über den Verwaltungsrat, «aus Freude am Fussball haben wir ins Nationalstadion investiert.»

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