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Wie eine junge Bernerin in Kathmandu eine Schule baute

Schon 2006 bekam Melanie Meichle für ihr Projekt in Nepal einen Preis des Roten Kreuzes. Jetzt wurde die Schule eröffnet.

In Tibet war sie als 16-Jährige schon einmal gewesen, auf einer jener ausgedehnten Reisen mit ihren Eltern. Doch eigentlich begann das Engagement für die Tibeter mit einem Ereignis, das der Albtraum jedes Vaters und jeder Mutter von Teenage-Töchtern ist: Melanie Meichle war 18, hatte gerade die Matura bestanden, und statt sich brav an einer Universität zu immatrikulieren, machte sie sich mit einer Freundin auf zu einer Reise auf dem Landweg von Bern nach Kathmandu in Nepal.

Über Berlin, Skandinavien und das Baltikum erreichten die jungen Frauen Russland, wo sie im Februar 2004 fast erfroren; den März verbrachten sie mit Nomaden am Rand der Wüste Gobi in der Mongolei; im April 2004 waren sie in China: Peking, Shanghai bis hinunter nach Yunnan im Süden. Von dort gelangten sie schliesslich per Autostopp nach Tibet, wo sie Mai und Juni verbrachten.

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