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Wer den Fünfliber will, wird nass

Alle zwölf Sekunden prasselt in der Berner Münstergasse Wasser auf die Strasse – und auf die Köpfe derer, die nicht achtgeben. Zu lesen in der neuen Folge der «Bund»-Serie «Bern»-Ding.

Pffft – platsch. So tönt es fünf Mal pro Minute in der Berner Münstergasse, etwas oberhalb des Münsterplatzes. Manchmal entfällt das zweite Geräusch, und an seiner Stelle ist ein kurzer Aufschrei oder ein leises Fluchen zu vernehmen, meistens gefolgt von einem verdutzten Lachen. Dies ist immer dann der Fall, wenn jemand zum richtigen Zeitpunkt auf der Höhe der Hausnummer 39 durch die Gasse schlendert oder sich nach dem Fünffrankenstück am Boden bückt. Dann nämlich klatscht das Wasser, das für die Geräusche verantwortlich ist, nicht auf das Kopfsteinpflaster, sondern trifft auf den Kopf, den Hut oder die Kleidung der Passanten. Doch woher stammt das kühle Nass, das schon so manche und manchen zuerst düpiert und danach belustigt hat?

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