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Wenn ein Unentschieden nicht wirklich glücklich macht

Die Thuner wussten am Ende nicht, ob sie sich freuen oder ärgern sollten.

Nick Proschwitz erzielte nach nur 48 Sekunden das erste Tor der Saison.
Nick Proschwitz erzielte nach nur 48 Sekunden das erste Tor der Saison.
Keystone

Die Thuner konnten nicht fassen, was ihnen in der vierten Minute der Nachspielzeit widerfahren war. Fassungslos starrten sie ins Leere, nachdem ihnen Bienvenu den schon sicher geglaubten Sieg entrissen hatte. Verteidiger Thomas Reinmann sank vor Enttäuschung in die Knie. Am Spielfeldrand kratzte sich Trainer Murat Yakin am Kinn und stapfte dann über den Platz Richtung Kabinentrakt. «20 Sekunden haben uns gefehlt», wusste Nick Proschwitz, der kurz zuvor ausgewechselt worden war. Der Deutsche war in der ersten Halbzeit nicht nur wegen seines Torerfolgs einer der auffälligsten Thuner gewesen. Später bekam er kaum noch brauchbare Bälle und sah sich zumeist mehreren Bernern gegenüber. «Wir haben uns gegen Schluss zu weit zurückdrängen lassen», stellte der von Vaduz gekommene Topskorer (letzte Saison 23 Tore in 29 Spielen) fest. Der Rückzug «ins Réduit» sei eher ungewollt passiert.

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