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Wenn die Tram-Befürworter in den Bus steigen

Die Befürworter der Tram Region Bern haben am Samstag zu einem speziellen Experiment geladen.

Blaise Kropf, Vorstandsmitglied des Unterstützungskomittees Tram Region Bern, erklärte auf dem Eigerplatz worum es geht.
Blaise Kropf, Vorstandsmitglied des Unterstützungskomittees Tram Region Bern, erklärte auf dem Eigerplatz worum es geht.
mer
Danach verteilte er Passagier-Nummer an die Mitfahrenden.
Danach verteilte er Passagier-Nummer an die Mitfahrenden.
mer
Nach kurzer Zeit war der Bus bereit zur Weiterfahrt.
Nach kurzer Zeit war der Bus bereit zur Weiterfahrt.
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Es gab ein komisches Bild ab: Ein mit «Extrafahrt» angeschriebener Bus stand vor dem Tramdepot beim Eigerplatz und war bis auf den letzten Platz gefüllt – und zwar wortwörtlich. 161 Passagiere quetschten sich in den Gelenkbus – mehr Personen kann der Bus nicht transportieren.

Die Stimmung im Businnern erinnert etwas an Klassenfahrt, doch anstatt ein aufregendes Abenteuer anzusteuern, tuckerte der Bus lediglich zum Brühlplatz und wieder zurück. Ziel der Sache: Die Befürworter der Tram Region Bern wollten dadurch herausfinden, ob die Rechnung der Gegenseite aufgeht. Diese behauptet: «Da der Bus doppelt so häufig fährt wie das Tram, gibt es im Bus 322 Plätze, im Tram dagegen nur 228 Plätze.»

Nicht an der Realität gemessen

Die Rechnung am Kapazitätslimit mag vielleicht aufgehen, ist aber auf jeden Fall unbequem. Die 161 Passagiere, plus der grosse Wanderrucksack von Stadtrat Mario Imhof, belasteten den Bus dermassen, dass dieser nicht mehr gesenkt werden konnte, um Rollstuhlfahrern und Kinderwägen das Ein- und Aussteigen zu erleichtern.

Trotzdem blieb die Fahrt einigermassen angenehm. Doch wenn der Bus mit gestressten Pendlern, anstatt mit gut gelaunten Tram-Befürwortern gefüllt gewesen wäre, wäre das wahrscheinlich anders gewesen.

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