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Weniger Psychotherapie für Migranten

Psychisch kranke Migrantinnen und Migranten können sich in einer speziellen Sprechstunde der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern behandeln lassen. Aus Spargründen soll der Dolmetscherdienst für dieses Angebot jetzt allerdings reduziert werden.

Nordafrikanische Bootsflüchtlinge stranden auf Sizilien: Die Umstände der Migration können psychisch belastend sein.
Nordafrikanische Bootsflüchtlinge stranden auf Sizilien: Die Umstände der Migration können psychisch belastend sein.
Keystone

Seit über zehn Jahren gibt es die Migrationssprechstunde der ­Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Bern. In dieser Sprechstunde werden psychisch kranke Migrantinnen und Migranten mit verschiedensten Beschwerdebildern ambulant beraten und behandelt. Therapeutinnen und Therapeuten bieten psychiatrische Abklärungen, ambulante Psychotherapie, Sozial­beratung, körperorientierte Therapien in Bewegungsgruppen und Gruppentherapie an. Die grösste Schwierigkeit dabei: die Verständigung. Psychotherapie funktioniert nämlich vor allem über die Sprache. Deshalb hat die Sprechstunde auch einen Übersetzungsdienst. Doch nun wird dieser reduziert. Das bestätigt der zuständige Mediensprecher Mike Sutter auf Anfrage.

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