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Wenig Publikum am Anti-Wef-Fest

Das Anti-WEF-Fest am Samstag vor der Berner Reitschule hat keine grossen Wellen geworfen. Der Publikumszuspruch hielt sich am Nachmittag in engen Grenzen. Zahlreiche Polizisten verfolgten das Geschehen aus der Ferne.

Transparent am Anti-Wef-Familienfest bei der Reitschule.
Transparent am Anti-Wef-Familienfest bei der Reitschule.
Screenshot Telebärn

Der Anlass sei «weitgehend ruhig» verlaufen, sagte Polizeisprecherin Corinne Müller am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Allerdings sei ein Patrouillenfahrzeug auf der Neubrückstrasse mit Gegenständen beworfen worden. Dabei sei eine Scheibe zu Bruch gegangen.

Die Polizei hatte Einsatzkräfte unter anderem am Henkerbrünnli, vor dem Kunstmuseum und am Bahnhof positioniert, wie ein Augenschein eines sda-Reporters ergab. Im Zusammenhang mit dem Einsatz seien am Bahnhof vier Personen kontrolliert worden, sagte die Polizeisprecherin.

Zum Anti-WEF-Fest aufgerufen hatte die Revolutionäre Jugend Gruppe Bern. Sie wertete den Anlass als Erfolg. Am Nachmittagsprogramm hätten sich viele Kinder und Junggebliebene beteiligt, heisst es in einem Communiqué. Die Konzerte am Abend seien von mehreren hundert Personen besucht worden.

Ausverkaufte Tour de Lorraine

Im Vorfeld des Fests wurden Befürchtungen geäussert,dass es einmal mehr zu Zwischenfällen kommen könnte. Die Berner WEF-Gegner versuchten zuletzt 2012 eine Kundgebung durchzuführen, die von der Polizei aber im Keim erstickt wurde. Seither werden neue Formen des Protests wie Flashmobs und Partys ausprobiert.

Grosser Beliebtheit erfreute sich auch dieses Jahr die Tour de Lorraine, einer Mischform aus Party und Sozialforum in zahlreichen Lokalitäten des Lorrainequartiers und dem Stadtzentrum. Nach Angaben der Veranstalter war die Tour auch dieses Jahr ausverkauft.

SDA

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