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Weko prüft Markteintritt von neuer GVB-Tochtergesellschaft

Die Wettbewerbskommission (Weko) hat eine Vorabklärung eröffnet, um zu prüfen, ob die Gebäudeversicherung Bern (GVB) mit einer neuen Tochtergesellschaft in den Versicherungsmarkt eintreten kann.

Mit dem Verfahren gehe es darum, aus kartellrechtlicher Sicht die Bedingungen zu klären, unter denen die neue Tochter GVB Privatversicherungen AG tätig sein dürfe, teilte die GVB am Dienstag mit. Sie begrüsse den Schritt, heisst es in der Mitteilung weiter.

Die GVB gründete die neue Tochtergesellschaft, da seit 1. Januar im Kanton Bern das neue Gebäudeversicherungsgesetz in Kraft ist. Es wurde revidiert, um der Gebäudeversicherung mehr unternehmerischen Spielraum zu geben.

Das Gesetz ermöglicht der Gebäudeversicherung Nebentätigkeiten wie Beratungen in der Schadenprävention oder Gebäudeschätzungen. Auch sachnahe Zusatzversicherungen kann die GVB anbieten. Dies muss sie privatrechtlich im Wettbewerb durch eine eigenständige Tochter tun.

Sie strebe an, dass die neue Tochter noch in diesem Jahr mit Zusatzversicherungen - etwa einer Gebäudewasserversicherung - auf den Markt trete, schreibt die GVB. Die Lizenz für die neue Tochter beantragte die GVB im Januar 2011 bei der eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma).

SDA/bs

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