Weitere Verzögerung im Berner Burgernziel

Weil sich der Baustart auf dem Gelände des ehemaligen Tramdepots Burgernziel weiter verzögert, gibt es eine Schonfrist für Zwischennutzer wie das Restaurant Punto.

Der Baustart auf dem Gelände des ehemaligen Tramdepots Burgernziel verzögert sich weiter.<p class='credit'>(Bild: Walter Pfäffli)</p>

Der Baustart auf dem Gelände des ehemaligen Tramdepots Burgernziel verzögert sich weiter.

(Bild: Walter Pfäffli)

Der Baustart auf dem Gelände des ehemaligen Tramdepots Burgernziel in Bern verzögert sich mindestens um ein weiteres halbes Jahr: Nachdem zunächst Forderungen von Nachbarn in Zusammenhang mit Dienstbarkeiten sowie die Koordination mit Verkehrsprojekten in der Nachbarschaft das Projekt gebremst hatten, reichten die Investoren, die Gebäudeversicherung Bern (GVB) und die Wohnbaugenossenschaft Acht (wbg8), das Baugesuch im Juni erstmals ein.

Vonseiten des Bauinspektorats gab es aber formelle Beanstandungen, wie GVB gestern auf Anfrage mitteilte. Nachdem diese gelöst werden konnten, wurde das überarbeitete Baugesuch im Dezember erneut eingereicht. Die GVB rechnet damit, dass es bis im Februar publiziert ist und im Herbst 2019 mit dem Bau begonnen werden kann. Der Bezug ist laut dem ambitionierten Fahrplan bis Ende 2021 vorgesehen. Geplant sind 102 Wohnungen, Gewerbe und- Geschäftsräumlichkeiten mit der Migros als Ankermieterin sowie Räume für eine Schulklasse und eine Kindertagesstätte.

Die Zwischennutzer, darunter das Restaurant Punto, erhalten laut GVB eine Schonfrist: Ihre Verträge wurden bis Ende August 2019 verlängert.

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