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Wegen inszenierten Autounfällen hinter Gitter

Ein Schweizer hat Autounfälle provoziert, um damit Geld zu verdienen. Am Freitag hat ihn das Kreisgericht Bern-Laupen zu einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten verurteilt.

Der Betrüger hat erwiesenermassen 27 Autounfälle provoziert, in zwölf weiteren Fällen hat ihn das Gericht mangels Beweisen freigesprochen.

Von seiner Strafe für gewerbsmässigen Betrug und Betrugsversuch muss der Mann neun Monate verbüssen. Der Rest wurde bedingt auf vier Jahre ausgesprochen. Die Anklage hatte ihm zur Last gelegt, zwischen 1995 und 2005 39 Verkehrsunfälle provoziert zu haben.

Der Mann bestritt die Vorwürfe. Für das Gericht gab es aber genug Indizien, dass er die Unfälle bewusst herbeigeführt hatte. Für Sachschäden an seinen teils bereits im Vorfeld beschädigten Autos beanspruchte der Mann bei Versicherungen 96 000 Franken, für Schäden an seiner Person 125 000 Franken.

(SDA)

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