Warmbächli-Brache verfällt in Winterschlaf

Nächstes Jahr soll es auf der Warmbächli-Brache kunterbunt weitergehen. Dann kann auch die Busbar den Betrieb aufnehmen.

Bis auf der Warmbächli-Brache sogenannte Cluster-Wohnungen gebaut werden, dürfen Interessierte Zwischennutzungen realisieren.

Bis auf der Warmbächli-Brache sogenannte Cluster-Wohnungen gebaut werden, dürfen Interessierte Zwischennutzungen realisieren.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Ein schmuckes Biotop, üppige Gärten und ein Spielplatz für Kinder: Dies alles ist im vergangenen Sommer auf dem Warmbächli-Areal in der Stadt Bern entstanden. Bis auf der Brache tatsächlich gebaut wird, dürfen Anwohner und Interessierte Zwischennutzungen jeglicher Art realisieren.

Auch eventmässig war etwas los: An einem Wochenende machten Holzkünstler die Brache unsicher, eine Woche lang war ein Zirkus zu Gast, und an einem Samstag ravten mehr als 2000 Besucher während des Tages zu Elektroklängen.

Für viel mediale Aufmerksamkeit sorgte zudem, als es im Frühling nach einer unbewilligten Party in der Stadt zu Ausschreitungen kam. Eine Gruppe von jungen Erwachsenen engagiert sich besonders stark auf der Brache. An den Wochenenden führen die Leute jeweils eine Bar, nun ist es für dieses Jahr aber mit dem regelmässigen Betrieb vorbei. Einige Events wie das Kürbisfest nächsten Freitag finden noch statt, ansonsten wird es die kommenden Monaten ruhiger auf der Brache.

«Wir sind im Frühling wieder dabei», sagt Mario Bernhard, ein Mitglied des Kollektivs. Nun sei auch die Baubewilligung erteilt worden, mit der endlich der alte Bus aufgestellt werden könne. Dieser 1960er-Jahre-Oldtimer ist im Winter jeweils in Grindwald als Après-Ski-Bar im Einsatz und soll dann ab nächstem Jahr die Warmbächli-Brache beleben.

Eigentlich wollte die Bar-Gruppe den Bus schon dieses Jahr einweihen, musst jedoch wegen der fehlenden Bewilligung zuerst in einem Provisorium wirten. Die Brache dürfte sogar übernächstes Jahr noch zwischengenutzt bleiben: Der Vertrag mit der Stadt läuft nämlich erst 2018 aus. (Der Bund)

Erstellt: 08.10.2016, 11:41 Uhr

Artikel zum Thema

Zürcher Wohntrend à la bernoise

Kleinstwohnungen mit einer grossen, gemeinsamen Küche: Was in Zürich der letzte Schrei ist, soll nun auch auf dem Stadtberner Warmbächli-Areal gebaut werden. Mehr...

Das Warmbächli-Brachland sucht Pioniere

Bevor am Warmbächliweg Wohnungen entstehen, soll die Brache belebt werden, findet ein Quartierverein. Einige Projekte sind bereits angedacht, doch Ideen für zusätzliche Projekt sind weiterhin gefragt. Mehr...

«Stadt verlangt klare Gegenleistungen»

Interview Gemeinderat Alexandre Schmidt zu den Plänen der Stadt beim gemeinnützigen Wohnungsbau. Mehr...

Paid Post

Wir suchen die beste Nachbarschaft der Schweiz

Was macht eine gute Nachbarschaft aus? Erzählen Sie es uns und nominieren Sie Ihr Quartier zum besten der Schweiz. Mitmachen lohnt sich, für Sie und Ihre Nachbarn.

Kommentare

Blogs

Politblog Das Protokoll

Sweet Home Mitten in der Pampa

Werbung

Immobilien

Die Welt in Bildern

Familie und Freunde der 43 mexikanischen Studenten die September 2014 nach Protesten verschwanden, klagen das auch nach 43 Monaten keine Auflösung vorliegt. (26. April 2018)
(Bild: Yuri Cortez) Mehr...