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WankdorfCity soll weiter wachsen - Volk entscheidet im Juni

Das Wirtschaftsviertel WankdorfCity soll weiter wachsen. Die Abstimmung über eine Erweiterung in östlicher Richtung findet im Juni statt.

Das Wirtschaftsviertel WankdorfCity soll weiter wachsen.
Das Wirtschaftsviertel WankdorfCity soll weiter wachsen.
Adrian Moser (Archivbild)

Das neue Berner Wirtschaftsviertel WankdorfCity soll weiter wachsen. Die Stadtregierung hat die Vorlage für die Erweiterung in östlicher Richtung verabschiedet. Das letzte Wort haben im Juni die Stimmberechtigten.

Der erste Entwicklungsschritt steht bekanntlich kurz vor dem Abschluss: Auf dem ehemaligen Schlachthofareal ist ein Dienstleistungszentrum mit rund 4500 Arbeitsplätzen entstanden. Unter anderem befinden sich hier die neuen Konzernsitze der SBB und der Post.

Nun treibt der Gemeinderat die Erweiterung von WankdorfCity in östlicher Richtung voran, wie er am Donnerstag mitteilte. Drei zusätzliche Baufelder sollen bekanntlich im Baurecht an Investoren abgegeben werden. Auf einem Feld will die SBB ein Betriebsgebäude für ihre Informatik erstellen.

Auf den beiden anderen Baufeldern plant die Mobiliar einen Nutzungsmix. Sie erhielt im Sommer 2014 den Zuschlag für ein Projekt mit 150 Wohnungen, einem Hotel, Restaurants, Bars, Einkaufsläden und einem Fitnesszentrum.

Die drei Baubereiche sollen vollständig erschlossen und in baureifem Zustand abgegeben werden. Die dafür nötigen Investitionen tätigt die Stadt Bern als Grundeigentümerin. Es geht um den Rückbau der bestehenden Bauten, die Sanierung von Altlasten und um Infrastruktur-Arbeiten. Der bewilligte Investitionskredit muss dafür um 7,8 Millionen auf gut 54 Millionen Franken erhöht werden.

Die Entwicklung und Überbauung von WankdorfCity bringt der Stadt Anlagekosten von rund 73 Millionen Franken. Diesen stehen jährliche Baurechtszinsen gegenüber, wie der Gemeinderat betont: Knapp 3 Millionen Franken für die bereits überbauten Baubereiche, 1,7 Millionen Franken für die drei neuen Baufelder.

Der Gemeinderat hat die Vorlage an den Stadtrat weitergeleitet. Das letzte Wort haben die Stimmberechtigten voraussichtlich am 5. Juni.

(SDA)

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