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«Wankdorf-City erinnert an La Défense»

Die SBB eröffnen heute ihren Hauptsitz in Wankdorf-City. Im Berner Stadtrat hält sich die Begeisterung über das Büroviertel in Grenzen.

Bernhard Ott
Bürowüste oder urbanes Stadtviertel: Wankdorf-City löst im Stadtrat gemischte Gefühle aus.
Bürowüste oder urbanes Stadtviertel: Wankdorf-City löst im Stadtrat gemischte Gefühle aus.
Valérie Chételat

Von «Neu-Bern» war die Rede. Von einer «Kernfusion des Wachstums» und einem «Kraftriegel im Norden». Die erste Etappe von Wankdorf-City riss Stadtplaner Mark Werren in der «Berner Zeitung» einst zu eindrucksvollen Bildern hin. Die Begeisterung der Behörden stiess im Stadtrat aber seit jeher auf Skepsis. Kritik löste insbesondere der geringe Wohnanteil der Überbauung aus, der in der ersten Etappe null und in der zweiten Etappe 50 Prozent beträgt. Noch vor zwei Jahren versuchten Exponenten von SP, GLP und GFL mit einem Vorstoss zumindest einen geringen Wohnanteil in einem Teil des Geländes durchzusetzen. Die Fläche sei «bereits konsumiert», beschied ihnen der Gemeinderat. Es entspreche «einer gewissen Marktlogik», dass die Investoren kein Interesse am Wohnungsbau in der ersten Etappe gefunden hätten.

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