Von Graffenried: «Ich bin Andy Rihs zutiefst dankbar»

Die Anteilnahme am Tod des YB-Mäzens in Bern ist gross: Berns Stadtpräsident, der BSC YB und die Fanarbeit gedenken seines Engagements.

Berns Stadtpräsident Alec von Graffenried bekundet sein Mitleid zum Tod von Andy Rihs.

Berns Stadtpräsident Alec von Graffenried bekundet sein Mitleid zum Tod von Andy Rihs. Bild: Adrian Moser (Archiv)

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Der Tod des Unternehmers und Sport-Förderers Andy Rihs erschüttert die ganze Schweiz. In Bern genoss der YB-Investor einen ausgezeichneten Ruf. Entsprechend gross ist auch die Anteilnahme. So bekundet Stadtpräsident Alec von Graffenried (GFL) sein Mitleid. Andy Rihs sei stark mit Bern verbunden gewesen. Er habe sich in hohem Masse für das Stade de Suisse und YB engagiert. «Für sein Engagement und seine Verbundenheit mit Bern bin ich ihm zutiefst dankbar. An seine freundliche Herzlichkeit werde ich mich immer erinnern. Ich spreche seiner Familie mein herzliches Beileid aus», schreibt von Graffenried.

Besonders betroffen zeigt man sich auch bei den Young Boys. Rihs sei ein «Freund» gewesen, der «grosse Freude am Leben hatte und diese Freude gerne teilte». Dies schreibt der YB-Medienchef Albert Staudenmann in einer Medienmitteilung. «Andy, merci für alles. Du wirst uns fehlen!» Mit Rihs sei «ein beispielhafter Visionär, ein begeisterter Fussballfan, passionierter Radfahrer und grosser Sportförderer von uns gegangen», heisst es weiter. Er sei stets grosszügig gewesen, die Leute hätten seinen feinen Humor geschätzt, sein ansteckendes Lachen habe ihn geprägt.

Der Sportclub wird bei der YB-Geschäftsstelle im Wankdorf ein Kondolenzbuch auflegen in dem sich Freunde, Mitarbeitende und YB-Fans können zu Bürozeiten eintragen und so Abschied nehmen können.

Ein Zürcher, der stets zu YB stand

Es sei ein «unglaublicher Verlust» auch für alle YB-Fans, sagt Stefan Jordi. Der SP-Grossrat und ehemaliger Berner Stadtrat ist seit 2009 im Vorstand der YB-Fanarbeit. «Andy Rihs war mit Herzblut bei der Sache. Er stand stets zu YB – und das als Zürcher, was alles andere als selbstverständlich ist.»

Jordi macht sich Sorgen um die Zukunft von YB. Rihs habe nämlich massgeblich zur Gestaltung und zum Erfolg des Fussballclubs beigetragen. «Wenn es geknirscht hat im Gebälk, war er zur Stelle und hat die nötigen personellen und finanziellen Konsequenzen gezogen.» Ein solches Engagement könne man nicht einfach ersetzen. (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 19.04.2018, 12:14 Uhr

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