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Von Formel E beinahe überfahren – Stadt Bern übt sachte Selbstkritik

Drei Monate nach dem Formel-E-Rennen in Bern veröffentlicht die Stadtregierung eine Bilanz. Sie beurteilt den Anlass positiv. Zwischen den Zeilen steckt aber eine Menge Kritik.

Der Rennfahrer Sebastien Buemi demonstrierte das E-Rennauto auf dem Bundesplatz.
Der Rennfahrer Sebastien Buemi demonstrierte das E-Rennauto auf dem Bundesplatz.
Anthony Anex, Keystone

Der Formel E-Prix, der Mitte Juni in Bern die Gemüter bewegte, hat im Rückblick positive und negative Seiten. Das sagt die Berner Stadtregierung, nachdem sie den Anlass ausgewertet hat.

Insgesamt ziehe der Berner Gemeinderat eine positive Bilanz des Anlasses, steht in einer Mitteilung der Stadtregierung vom Freitag. «Die Veranstaltung zog Familien, sowie Technik- und Rennsportbegeisterte aus aller Welt gleichermassen an. Der Rennanlass verlief friedlich und ohne grössere Zwischenfälle.»

«Gleichzeitig stiess das Formel-E-Rennen die Diskussion rund um Elektromobilität und neue Technologien an und hat die Bevölkerung so zusätzlich für das Thema Mobilität der Zukunft sensibilisiert», heisst es weiter: «Die Debatten, die zu diesem Thema (. . .) geführt wurden, sind ein wichtiger Teil dessen, was der Gemeinderat mit diesem Anlass in Bern bewirken wollte.»

«Klares Verbesserungspotenzial»

Anderseits seien kurz vor Start des Anlasses Abmachungen nicht eingehalten worden und es habe sich gezeigt, dass die Stadt Bern stärker hätte selber aktiv werden sollen. Dies etwa bei der Verkehrssignalisation. «Die Dimensionierung der Bauten sowie die Streckenführung beurteilt der Gemeinderat rückblickend ebenfalls kritisch.»

Alles in allem könne die Stadt Bern aus der Veranstaltung «wertvolle Lehren und Erkenntnisse» ziehen. Für künftige Grossveranstaltungen dieser Art gebe es «klares Verbesserungspotenzial». Den Bericht zur Auswertung des Formel E-Prix hat die Berner Stadtregierung auf der Internetseite der Stadt Bern veröffentlicht.

SDA/db

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