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Von Allmens letzte Amtstage

Thuns Stadtpräsident Hansueli von Allmen (SP) tritt nach zwei Jahrzehnten zurück. Als Stadtpräsident hatte er einen schwierigen Start und, nach einer guten Zeit, schwierige letzte Jahre, weil er starken Gegenwind spürte. Jetzt ist er froh, gehen zu können.

Hansueli von Allmen muss während seiner letzten Amtstage in Thun zahlreichen Medienvertretern Red und Antwort stehen. (Manuel Zingg)
Hansueli von Allmen muss während seiner letzten Amtstage in Thun zahlreichen Medienvertretern Red und Antwort stehen. (Manuel Zingg)

Hansueli von Allmen schiebt die kleine Tischlampe in seinem Büro zur Seite. Es ist das einzige Möbelstück, das er in seinen 20 Amtsjahren als Stadtpräsident bestellt hat. Alle anderen Möbelstücke stammen von seinem Parteikollegen und Vorgänger Ernst Eggenberg. Dafür hingen in all den Jahren immer wieder neue Bilder an den Wänden, die Hansueli von Allmen jeweils dann ausgewechselt hat, wenn er wiedergewählt wurde. Und das waren immerhin vier Mal. Die Bilder sind mehr als nur Bürozierde: Sie symbolisieren auch die Beziehung des Stadtpräsidenten zur Kultur und den Kulturschaffenden. Ja, wann immer in Thun der Name Hansueli von Allmen fiel, freuten sich Künstler über ihren kulturinteressierten Stadtpräsidenten – und Legislativvertreter ärgerten sich manches Mal über von Allmens enge Beziehung zur Welt der Künstler. Denn er, der auch Vorsteher der Finanzdirektion war, widme sich lieber den schönen Künsten denn der finanziellen und wirtschaftlichen Zukunft der Stadt, hiess es.

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