Zum Hauptinhalt springen

Vom Urwald in die Kathedrale

Der neue Münsterpfarrer Beat Allemand hat eine untypische Biografie. Und der 37-jährige Spross einer bernjurassischen Täuferfamilie lässt in «seiner» Kathedrale auch andere zu Wort kommen.

Der neue Münsterpfarrer Beat Allemand setzt in der altehrwürdigen «Kathedrale» neue Akzente.
Der neue Münsterpfarrer Beat Allemand setzt in der altehrwürdigen «Kathedrale» neue Akzente.
zvg

Beim Jüngsten Gericht sind Pfarrer und Besucher verabredet. Doch das Wetter ist zu garstig, um draussen zu fotografieren. Beat Allemand schliesst das Gittertor auf, dann die Kirchentür. Im Münster ist es dunkel. Orgeltöne schweben durch den mächtigen Raum: Der Organist Daniel Glaus probt ein modernes Stück. «Wo ist nur der Lichtschalter?», fragt sich der neue Münsterpfarrer, der seit 1. September im Amt ist. Kein Sigrist ist heute zur Stelle, der sich um technische Details kümmert. Dennoch wird es Licht. Der 37-jährige Mann wirkt im Kirchenschiff fast ein wenig verloren. Auch er habe sich überlegt, ob das nicht eine Nummer zu gross für ihn sei, sagt Alle-mand. Andernorts gelte man mit 37 fast als zu alt, doch für einen Münsterpfarrer sei das jung. Zudem ist dieses Kirchenschiff gewissermassen das Flaggschiff der Reformierten im Kanton Bern.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.