Zum Hauptinhalt springen

Vollzug der Nothilfe sei «schikanös»

Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisationen kritisieren den «menschenunwürdigen» Umgang im Kanton Bern mit abgewiesenen Asylsuchenden, die Nothilfe beziehen – statt unterzutauchen.

Für ihn sei das Leben hier «wie in einem Gefängnis», sagt ein somalischer Nothilfebezüger: das Sachabgabezentrum Aarwangen. (Adrian Moser)
Für ihn sei das Leben hier «wie in einem Gefängnis», sagt ein somalischer Nothilfebezüger: das Sachabgabezentrum Aarwangen. (Adrian Moser)

Amnesty International, die Schweizerische Flüchtlingshilfe und weitere Organisationen fordern die Berner Kantonsbehörden auf, das «gescheiterte Nothilferegime» für abgewiesene Asylsuchende aufzugeben und sich beim Bund für neue, menschenwürdigere Lösungen einzusetzen. In einem offenen Brief bitten sie Polizeidirektor Hans-Jürg Käser (FDP), die «schikanösen Praktiken des kantonalen Vollzugs» zu stoppen – bis «ein Weg aus der Sackgasse» gefunden sei.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.