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Villa Bomonti wird chinesisch

Das Anwesen der Bierbrauer-Familie Bomonti im Kirchenfeld gehört nun dem chinesischen Staat. Damit wird schon wieder eine Villa im Quartier zum Botschaftssitz.

Die chinesische Botschaft hat die Villa Bomonti am Kalcheggweg 12 gekauft.
Die chinesische Botschaft hat die Villa Bomonti am Kalcheggweg 12 gekauft.
Franziska Rothenbuehler
Im Quartier bedauert man den Zuzug einer weiteren Botschaft. Es seien schon viele Liegenschaften an Botschaften «verloren gegangen».
Im Quartier bedauert man den Zuzug einer weiteren Botschaft. Es seien schon viele Liegenschaften an Botschaften «verloren gegangen».
zvg
Die Brauerei Bomonti in Istanbul. Heute steht das Gebäude mitten im Nobelviertel Sisi und ist zu einem Unterhaltungszentrum umgebaut worden. Es beherbergt jedoch immer noch eine Brauerei.
Die Brauerei Bomonti in Istanbul. Heute steht das Gebäude mitten im Nobelviertel Sisi und ist zu einem Unterhaltungszentrum umgebaut worden. Es beherbergt jedoch immer noch eine Brauerei.
zvg
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Die Villa Bomonti trägt grün: Ein Sichtschutz verdeckt den Blick auf das stattliche Herrenhaus mit dem grossen Park im Kirchenfeld. Geräusche lassen es erahnen: Es wird gebaut. Bald sollen auch die Innenräume saniert werden, das verrät ein aktuelles Baugesuch. «Umnutzung des Wohngebäudes Kalcheggweg 12 in ein Botschaftsgebäude», so das Vorhaben. Eingereicht hat das Gesuch die Botschaft der Volksrepublik China, gleich nebenan beheimatet, am Kalcheggweg 10.

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