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Viererfeld-Zonenplan tritt in Kraft

Der Kanton Bern hat eine Einsprache gegen den Zonenplan im Vierfeld abgewiesen. Damit sind die Überbauungspläne einen Schritt weiter.

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Noch idyllisch: Blick aufs Viererfeld. (Archiv)
Noch idyllisch: Blick aufs Viererfeld. (Archiv)
Adrian Moser

Der Stadtberner Gemeinderat hat die vom Volk genehmigten Zonenpläne für das Viererfeld und das Mittelfeld auf Anfang November in Kraft gesetzt. Auf dem Areal plant die Stadt ein neues, urbanes Quartier für mindestens 3000 neue Einwohnerinnen und Einwohner.

Eine Einsprache ist unterdessen vom Kanton abgewiesen worden, so dass die Planung rechtskräftig ist, wie aus einer Mitteilung der Berner Stadtregierung vom Mittwoch hervorgeht.

Sobald der Zonenplan in Kraft getreten ist, kann auch der 2013 von der Stadt mit dem Kanton abgeschlossene Kaufrechtsvertrag vollzogen werden. Die Stadt Bern entrichtet dem Kanton für rund 84'500 Quadratmeter Bauland rund 51,1 Millionen Franken. Weitere rund 78'200 Quardratmeter übernimmt die Stadt im Baurecht, um darauf einen Park zu realisieren. Dieses Baurecht ist unentgeltlich.

Anfang 2019 kann der städtebauliche Wettbewerb abgeschlossen werden. Die Siegerteams werden dann mit der Stadt die Masterplanung beginnen. Parallel dazu wird die Evaluation von gemeinnützigen und kommerziellen Investoren vorbereitet. Die Masterplanung soll voraussichtlich Ende 2019 mit der Genehmigung durch den Gemeinderat abgeschlossen werden.

Das neue Stadtquartier soll so bodensparend wie möglich und energetisch vorbildlich realisiert werden. Rund die Hälfte des Viererfelds soll weiterhin grün bleiben. Das Viererfeld gehört aktuell noch dem Kanton Bern. Ideen für die Überbauung des Viererfelds gab es bereits Anfang des neuen Jahrtausends. 2004 lehnten die Stimmberechtigten eine entsprechende Vorlage knapp ab.

2016 stimmte die Bevölkerung einem neuen Vorhaben mit 53,02 Prozent Ja-Stimmen zu. Das neue Stadtquartier ist eines der grössten Bauvorhaben Berns in den kommenden Jahren.

(SDA)

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