Viererfeld: Wer hat die besseren Argumente?

Nicht immer nehmen es Gegner und Befürworter der Überbauung Viererfeld mit der Wahrheit genau – der «Bund» macht den Faktencheck.

Die Viererfeld-Parteien: Die Gegner (links) und die Befürworter (rechts).

Die Viererfeld-Parteien: Die Gegner (links) und die Befürworter (rechts).

(Bild: Adrian Moser/Franziska Rothenbühler)

Wer sind die Gegner der Viererfeld-Vorlage? Wer steckt hinter den Befürwortern der Überbauung zwischen den Quartieren Länggasse und Felsenau? Der «Bund» stellt je vier von ihnen vor. Auf der einen Seite stehen unter anderem Wachstumskritiker wie der Stadtrat Luzius Theiler (GPB-DA) oder der frühere Journalist Peter Camenzind. Sie befürchten, durch die Viererfeld-Überbauung verliere die Stadt eine ihrer letzten Grünflächen. Camenzind fordert, die Stadt müsse in der bestehenden Bausubstanz wachsen, etwa indem Quartiere aus den 1950er-Jahren abgerissen und mit doppelt so vielen Wohnungen neu gebaut würden.

Auf der anderen Seite kämpfen etwa die grüne Grossrätin und Mieterverband-Präsidentin Natalie Imboden und FDP-Mann Bernardo Albisetti für die 1000 Wohnungen, die entstehen sollen. «Wenn man baut, dann zentrumsnah, wo die Infrastruktur vorhanden ist und vergleichsweise wenig Verkehr verursacht wird», sagt Albisetti.

Wer sind die Menschen hinter den Überzeugungen? Was sind ihre Argumente? Die Übersicht finden Sie unter diesem Link: Die Vierer-Feld-Parteien in der Übersicht

Neben den Überzeugungen der Kontrahenten stehen ihre Argumente – die den «Bund»-Faktencheck nicht in jedem Fall bestehen: So behaupten die Gegner zum Beispiel fälschlicherweise, ganze Baumalleen würden der Viererfeld-Überbauung zum Opfer fallen oder es würde aufgrund der regen Bautätigkeit bald zu Leerständen bei Mietwohnungen kommen. Die Viererfeld-Befürworten geben hoffnungsfroh an, durch die Erstellung der neuen Wohnungen würden die Mietpreise in der ganzen Stadt sinken.

Der Bund

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