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Videoüberwachung in Berner Clubs ist keine Seltenheit

Das Bonsoir ist nicht der erste Club, der Kameras zur Gewaltbekämpfung einsetzt.

Andrea Mantel
«Den Faktor Anonymität ausschalten»: Überwachung in Clubs ist in Bern keine Seltenheit.
«Den Faktor Anonymität ausschalten»: Überwachung in Clubs ist in Bern keine Seltenheit.

Der Club Bonsoir will aufgrund des am Dienstag bekannt gewordenen Angriffs auf den belgischen DJ The Magician vom vergangenen Wochenende Videokameras zur Überwachung einsetzen. Dieses Vorgehen zur Gewaltbekämpfung ist in der Berner Clubszene jedoch nicht neu.

Der Liquid-Club an der Genfergasse zum Beispiel verfügt seit seinen Anfängen im Jahr 2005 über eine Videoüberwachung. «Wir wollen damit den Faktor der Anonymität ausschalten», erklärt Clubbetreiber Stephan Zesiger. «Denn bei Ansammlungen von Personen ist die Anonymität oft ein Deckmantel für unerwünschte Vorkommnisse.» Mit diesen Sicherheitsvorkehrungen plus dem Mitgliedersystem (Gäste erhalten nur mit einer Memberkarte Einlass und sind somit namentlich registriert) hätten Gewalt, Diebstähle und auch verbale Belästigungen praktisch auf null reduziert werden können.

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