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Verein will Bern ab Herbst neu gründen

Die erste Mitgliederversammlung von «Bern neu gründen» bot noch kaum Antworten auf die Fragen nach dem Zweck des Vereins.

Der anonyme Eintrag auf der Website des Vereins «Bern neu gründen» ist frech: «Hallo ‹Verein Bern neu gründen›! Wann werden wir endlich Eure Modelle vorgestellt bekommen? Oder seid ihr letztlich doch bloss ein Fusionsclub?» Die gestrige erste Mitgliederversammlung von «Bern neu gründen» auf dem Gurten bot noch kaum eine Antwort auf diese Frage. Referate mit Titeln wie «Fakten und Zahlen zur Kernagglomeration Bern» waren eher der Bestandesaufnahme gewidmet.

Kopräsident und Grossrat Christoph Stalder (FDP) stellt Neuigkeiten für den Herbst in Aussicht. «Im November präsentieren wir die Ergebnisse einer Studie über die Zusammenarbeitsformen in der Region Bern.» Laut Stalder sollen erst in einem weiteren Schritt Modelle der Zusammenarbeit präsentiert werden. Dabei stelle die engere Kooperation der Gemeinden rund um Bern eine Option dar. Das sei eine «legitime» Stossrichtung. «Die Ängste vor der Kernstadt sind grösser als die Ängste vor den Nachbargemeinden», sagt Stalder.

Der Verein «Bern neu gründen» trat letzten September erstmals an die Öffentlichkeit. Stimmen aus der Region befürchteten umgehend, dass er auf die Eingemeindung von Agglomerationsgemeinden in die Stadt Bern hinarbeite. «Fusionen sind kein Tabu, aber nicht das vorrangige Ziel», sagte damals Kopräsidentin Rosmarie Kiener (SP), Gemeinderätin aus Wohlen.

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